Monat: Juni 2012

Snowboarden vs. Kitesurfen

Es stellt sich mir immer wieder die Frage, warum man in diesen beiden Brettsportarten oftmals einen Gegensatz sieht und warum – gerade bei uns Zuhause – oft eine starke Grenze gezogen wird zwischen Winter- und Sommersport. Auf unserem Gebiet also die Grenze zwischen Brett im Schnee und Brett im Wasser.
 
Deswegen möchte ich hier einfach einmal eine Lanze für genreübergreifenden Brettsport brechen und aus meiner Sicht schildern, was es mit dem vermeintlichen Unterschied auf sich hat oder nicht!
 
Zugegeben, es ist ein anderer Kontext. Wasser ist im Endeffekt doch nicht das gleiche wie Schnee, und Berge sind kein Strand…. Aber – um das Offensichtliche beim Schopf zu packen – gerade für uns Snowboarder ist der Transfer ein so geringer, denn wir stehen immer noch auf einem Brett, benutzen nahezu identische Bewegungsmuster, erfahren die gleichen Emotionen, leben den gleichen Lebensstil…. halt eben nur in Boardshorts und in (hoffentlich) warmem Wasser 😉
 
Für mich ist der Übergang zwischen Sommer- und Wintersport völlig fließend und natürlich, eigentlich verläuft er, ohne wahrgenommen zu werden. Wenn ich mich ab und zu mit Freunden aus wärmeren Ecken dieses Planeten im Winter zum Kiten treffe, spielt es absolut keine Rolle, ob mein Brett im Schnee oder im Wasser fährt.
 
Besonders am Herzen liegt mir hier die grandiose Parallele zwischen Freeriden und Kitsurfing in der Welle. Denn hier ist der Unterschied überhaupt nicht mehr vorhanden:
Powder auf dem Berg fühlt sich an wie eine Welle unter dem Surfboard.
Die Welle unter dem Surfboard erscheint wie ein Freeridehang, der sich unter einem immer weiter fortsetzt.
Das Gefälle und die damit verbundenen Bewegungswinkel und Kraftvektoren, die Balance und das Gefühl irgendwo hinunter zu fahren sind identisch.
Und… man macht sich genauso oft in die Hose 😉
 
Natürlich hat man noch seinen Kite dabei (dies als offensichtlicher Unterschied sei zugestanden), aber mit zunehmenden Skills wird der Kite beinahe unsichtbar und ist  einfach nur Mittel zum Zweck. Man hat ihn dabei, aber er bringt dich nur zur Welle und schenkt die Möglichkeit, viel mehr Wellen zu reiten als es ohne Kite möglich wäre. Zeit auf dem Wasser ist gleich Zeit auf dem Board und damit fast 100% effektiv und Spaß!
 
Also, mein Fazit: Wer im Sommer noch ein paar Euro übrig hat und den Drang verspürt, unbedingt auf einem Brett zu stehen – tut es! Hammer Sport, unglaubliches Erlebnis und super Ergänzung zum Winter!
 
Da ich ja selbst mit h2o-tours keine Sommer- und Kitetrips anbiete und dennoch ab und zu nach Tipps gefragt werde, möchte ich euch die Kiteschule von einem guten Freund empfehlen: Chicco del Croce ist auf Sardinien mit seiner Kite-Academy eine weltklasse Anlaufstelle. Schaut auf www.kiteacademy.it vorbei und wenn es zu Übersetzungsschwierigkeiten kommen sollte helfe ich auch gerne aus!
 
Ach ja, billige Flüge gibt’s ja oft, und deswegen werde ich mich auch gleich nächste Woche wieder dorthin verabschieden. Für alle, die sich schon auskennen, hier findet ihr verlässliche Vorhersagen für alles was über 25 Knoten Windstärke anbelangt:
http://www.windfinder.com/
 
P.S.: Ich find´s toll, dass ich im ganzen Text das Wort „Aggregatzustand“ kein einziges Mal benutzt habe 😉

Snowboarden vs. Kitesurfen

Kurzarmhemd: Alternative zum Shirt

Wir lieben warme Temperaturen, aber manchmal können heiße Sonnenstrahlen und hohe Luftfeuchtigkeit ganz schön anstrengend sein. Es gibt jedoch Abhilfe, denn die Zeiten, in denen Kurzarmhemden als Geschmacksverirrung verschrien waren, sind längst vorbei. Mittlerweile gilt der Look sogar als akzeptable Alternative zu Shirts und Polohemden – besonders, wenn es ein bisschen gepflegter zugehen soll.

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1000 km Roadtrip von Sydney nach Brisbane

Irgendwie versucht man ja in jedem Urlaub, einfach mal „raus“ zu kommen und richtig abzuschalten. Da mir das hier in Deutschland aber schon immer schwer gefallen ist, war für mich klar, dass es in diesen drei Wochen weiter weg gehen muss.
Australien sollte es also sein, genauer gesagt die Ostküste. Nach einigen Planungstagen im März stand fest, dass ich nach Sydney fliege, um mich dort mit einem Freund zu treffen. Unser Plan: Ein gemeinsamer Trip mit dem Camper an der Ostküste entlang bis nach Brisbane.
Am 01. Mai ging es über Singapur nach Down Under. Fast 24 Stunden Reisezeit lagen vor mir und irgendwie hatte ich schon Respekt vor der langen Zeit in meinem Sitz und den fast endlos erscheinenden Stunden vor dem Flatscreen im Sitz des Vordermanns. Aber so schlimm wie mir viele vorher erzählt hatten, war es definitiv nicht und die Entscheidung für einen Nachtflug (Abflug FRA 23:45 Uhr, Ankunft SYD 05:10 Uhr) war, gerade auch im Hinblick auf die Jetlag-Problematik, echt super. Klar ist so ein langer Flug anstrengend, aber wenn man sich auf drei aufregende Wochen freut, vergeht doch alles ziemlich schnell.
 
 
 

 1000 km Roadtrip von Sydney nach Brisbane

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Unterwegs im Retro-Style

Auch wenn das Wetter gerade mal wieder launisch ist – dem Kalender nach ist es Sommer und damit Zeit für Ausflüge mit dem Cabrio, Picknicks im Park und luftige Kleidchen, die uns durch warme Abende begleiten. Wer im Cabrio sitzt, zieht alle Blicke auf sich und da sollte auch das Styling stimmen! Dem Anlass entsprechend lassen wir uns gerne mitreißen – unser Tipp für unbeschwerte Spontanausflüge lautet deshalb: Farbenfroh und praktisch.

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Die beliebtesten Fanartikel für die Fußball Europameisterschaft 2012

Jetzt läuft sie endlich, die Fußball Europameisterschaft 2012 in den Gastgeberländern Polen und Ukraine. Egal ob eingefleischter Fußball-Fan, dem vielleicht noch das Champions-League Finale im Kopf rumspukt, oder spontaner Anhänger der Nationalmannschaft, wir alle freuen uns, dass der Ball wieder rollt. Auf geht’s also zum Public-Viewing in die Biergärten und auf die Marktplätze der Republik, um Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und unser Face of Engelhorn André Schürrle auf dem Weg ins Finale nach Kiew anzufeuern.

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Vom Quereinsteiger zur Nationalspielerin

Hallo Sportsfreunde! Ich bin Ann-Kathrin Lindner, 24 Jahre alt und dabei, mein Hobby zum Beruf zu machen. Seit ich laufen kann, spiele ich am liebsten mit Bällen. Bis zu meinem 13. Lebensjahr habe ich intensiv Tennis gespielt und bis zu meinem 17. Lebensjahr auch Fußball.
Nach Tennis und Fußball kam Golf an der Reihe
Beides musste aber weichen, als ich vor neun Jahren das erste Mal Berührung mit einem Golfschläger aufgenommen habe. Sofort war ich von dieser Sportart so begeistert, dass ich Tag für Tag nach der Schule lieber zum Üben auf den Golfplatz gefahren bin, als Vokabeln zu pauken. Wer sportlich motiviert ist, entwickelt beim Golf einfach den gewissen Ehrgeiz, immer besser zu werden. Das dauert aber natürlich seine Zeit. Bis zu meinem Abitur habe ich immerhin nach nur 3,5 Jahren ein Handicap von 2 erreicht. Das Handicap drückt die Spielstärke des Golfers aus. Wenn man die Platzreife erlangt, fängt man mit 54 an und arbeitet sich dann Stück für Stück Richtung „Null“ runter.
Doch 19 Jahre und Handicap 2, das ist für ambitionierte Golfspieler in Deutschland nur Durchschnitt. Für die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften reichte es, aber mehr war erst einmal nicht drin. Dennoch wollte ich dem Golfsport nach dem Abitur treu bleiben, denn ich hatte das Gefühl, dass ich da noch etwas rausholen kann. Immerhin spielte ich doch erst 3,5 Jahre.
2009: Das erste internationale Turnier
Ich hatte das Glück, dass der Golfclub aus meiner Heimat Burgdorf zu den sportlich ambitionierten Clubs zählt, die ihre Jugend und die Clubmannschaften zu fördern wissen. Um den Sport optimal mit einer Berufsausbildung zu verbinden, bekam ich die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau im Golfclub zu machen. Dieses System trug bald Früchte. Durch einen strukturierten Tagesablauf und Trainingsfleiß entwickelte sich mein Handicap weiter Richtung „Null“ und ich gewann reihenweise die Ranglistenturniere in Niedersachsen/Bremen. Anfang 2009 spielte ich dann in Düsseldorf zum ersten Mal ein internationales Turnier mit. Bei Turnieren dieser Art treffen nicht nur die Nationalspielerinnen mehrerer europäischer Nationen aufeinander, sondern auch diejenigen, die Lust darauf haben, sich auf hohem Niveau zu messen. Ganz unbedarft gelang mir am ersten Tag die beste Runde aller deutschen Spielerinnen. Am Ende belegte ich nach vier gespielten Runden Platz 24.

Nach dem Gewinn der nationalen Qualifikation für die Deutschen Damenmeisterschaften beschlossen mein Trainer, Christoph Herrmann und ich, mich zu einem weiteren internationalen Turnier anzumelden. Dazu nahm mein Trainer Kontakt zum Bundestrainer auf, denn der Nationalkader reist immer gemeinsam zu Turnieren und da ich nicht alleine reisen konnte, fragten wir mal höflich nach. Einen Monat vorher fanden aber noch die Deutschen Meisterschaften in Stuttgart statt. Dort konnte ich auf mich aufmerksam machen, da ich am dritten Tag im Leaderflight mit den beiden Top-Spielerinnen Caroline Masson und Lara Katzy spielte und somit unter genauer Beobachtung des Bundestrainers Marcus Neumann stand. Diese aufregende Situation meisterte ich so gut es ging und erfüllte letztendlich mit dem 5. Platz mein Ziel.
French International Ladies Championship
Im Oktober ging es schließlich mit dem Nationalkader zu den French International Ladies Championship nach Paris. Natürlich war ich super aufgeregt, denn im Grunde kannte ich ja keinen, nur vom Sehen und aus Zeitschriften. Und natürlich stellte sich die Frage, wie ich sportlich abschneiden würde. Ersteres entwickelte sich wie so häufig bei mir recht schnell. Alle Spielerinnen nahmen mich herzlich in Empfang und ich fühlte mich schnell wohl. Sportlich gelang mir eine Sensation. Bei meinem ersten Auftritt im Ausland und im Kreise der Nationalspielerinnen wurde ich internationale französische Vizemeisterin. Wohlgemerkt beste Deutsche, vor der damaligen Deutschen Meisterin Caroline Masson, die ihr letztes Turnier als Amateurin bestritt und den vierten Platz belegte. Nach dem Turnier, welches auch das letzte der Saison 2009 war, wechselte sie ins Profilager, ist nun erfolgreiche Proette auf der Ladies European Tour und verdient mit dem Golfspielen ihr Geld.
 

Vom Quereinsteiger zur Nationalspielerin

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