Monat: Juli 2012

Ann-Kathrin Lindner: Alltag eines Profi-Golfers

In diesem Artikel werde ich euch meinen Alltag als berufstätige Nationalspielerin beschreiben. Vorab müsst ihr wissen, dass wir Nationalspieler, so wie jeder Golfer, normale „Amateure“ sind, sprich, wir verdienen kein Geld mit dem Sport. Mein Status wird von Kollegen und in Golffachkreisen gerne „Playing Amateur“ genannt, denn im Grunde spiele ich genau so viel wie Playing Professionals (Profigolfer), nur verdiene ich mein Geld mit meiner Arbeit im Golfclub. Als einzige von neun Damen-Nationalspielerinnen (ab 18 Jahre) bin ich nebenbei berufstätig. Der Rest geht entweder noch zur Schule, studiert oder spielt eben nur Golf. Ich kann mich glücklich schätzen, dass der Golf Club St. Leon-Rot mich nicht nur sportlich fördert, sondern es mir auch ermöglicht, Berufserfahrung zu sammeln und mich für alle Turniere und Lehrgänge der National- und Clubmannschaft freistellt.
Alltag im Golf Club St. Leon-Rot
Im Golf Club St. Leon-Rot besteht mein Tag aus Büroarbeit und Training. Im Büro erledige ich zwischen meinen Trainingseinheiten unterschiedliche Aufgaben für die Mitgliederbetreuung und die Leistungssportkoordination. Die Zeiten kann ich mir meistens selbstständig einteilen. Ich sehe die Arbeit im Club als perfekten Ausgleich zum Training und andersrum. Über den Tag verteilt feile ich ca. fünf Stunden an meinem Golfspiel und mache ein bis zwei Stunden Fitness. In der Summe bin ich dann ca. 11 Stunden pro Tag im Golf Club. Am liebsten verbringe ich danach noch Zeit mit Freunden und Kollegen, meistens grillen wir bei mir auf der Terrasse oder gehen noch etwas essen.
 
Lehrgänge mit der Nationalmannschaft
Trainingslehrgänge kommen überwiegend im Winter vor. Im Gegensatz zu den südlicher liegenden Nationen ist Deutschland etwas im Nachteil. Die Turniersaison kann witterungsbedingt hierzulande erst im April starten und geht dann maximal bis Oktober. Um die Wintermonate zu überbrücken, fliegen wir regelmäßig zum Training in den Süden. In den letzten drei Jahren waren wir im November und Februar jeweils acht Tage in Amerika, im Dezember und Januar ca. fünf Tage auf Mallorca und zudem nutzen wir die ersten internationalen Turniere Anfang des Jahres noch als Vorbereitung. Dort trainieren wir also auch intensiv und legen weniger Wert auf die Ergebnisse.
Eine riesige Unterstützung ist zudem das Allianz Golf Arena Indoor Short Game Center of Excellence des Golf Club St. Leon-Rot, eine Indoor-Anlage, in der man auf einer ca. 1.700 qm² großen Kunstrasenfläche speziell das kurze Spiel trainieren kann, egal ob es draußen regnet oder schneit. Da der Deutsche Golf Verband eine Kooperation mit dem Golf Club St. Leon-Rot pflegt und die Anlage als Trainingsstützpunkt nutzt, werden hier regelmäßig Trainingstage mit den Nationaltrainern durchgeführt. Zum Trainerkreis gehören zwei Techniktrainer, eine Physiotherapeutin, ein Psychologe und ein Athletiktrainer. Fitness bzw. Athletik ist im Golf zu einem enorm wichtigen Part geworden. Unser Training besteht mittlerweile bis zu 40% aus Kraft- und Athletiktraining. Vorteile sind z.B. Länge der Schläge, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und Verkürzung der Regenerationszeit zwischen den Turnieren.
Über das Training und die Wettkämpfe berichte ich genauer in meinem nächsten Artikel!

Ann-Kathrin Lindner: Alltag eines Profi-Golfers

GORE-TEX® Transalpine-Run: 320 Kilometer im Laufschritt durch die Alpen

Laufen ist ja das eine, aber 8 Tage hintereinander jeweils eine Marathondistanz quer durch die Alpen zu laufen ist eine ganz andere Hausnummer! Man muss also schon ein bisschen verrückt sein, um die Strecke mit 320 Kilometern und 15.000 Höhenmetern beim 8. GORE-TEX® Transalpine-Run 2012 auf sich zu nehmen.
Teams aus der ganzen Welt
Seit seiner Premiere im Jahr 2005 hat sich der GORE-TEX® Transalpine-Run sehr schnell zu einem der weltweit begehrtesten Trailrunning-Wettbewerbe entwickelt. Jedes Jahr ist er zunehmend früher ausgebucht und zieht Läufer aus vielen Nationen an. Die perfekte Organisation, der familiäre Charakter und spektakuläre Trails über den Alpenhauptkamm sorgen für unvergessliche Erlebnisse unter den 500 Läufern. Gestartet wird in Zweier-Teams und abhängig vom Alter in fünf verschiedenen Wertungsklassen: Männer, Frauen, Mixed, Master Men (zusammen über 80 Jahre alt) sowie Senior Master Men (zusammen über 100 Jahre alt).

GORE-TEX® Transalpine-Run: 320 Kilometer im Laufschritt durch die Alpen

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Olympia 2012 in London: Es geht los!

Nur noch wenige Stunden und dann wird das olympische Feuer im neuen Olympiastadion im Londoner Stadtteil Stratford entzündet. Nach einer 70-tägigen Reise durch Großbritannien erreicht die olympische Fackel damit ihr Ziel. Zwar ist noch immer nicht bekannt, wer mit der Fackel die letzten Meter zurücklegen wird, eines ist aber gewiss: Für zwei Wochen wird die gesamte Sportwelt gespannt nach London schauen und daher hier, nach dem Vorbericht, die neuesten Infos kurz vor dem Start der Olympischen Sommerspiele 2012 in London.
 
„Insel der Wunder“
Offiziell wird Olympia mit der Eröffnungsfeier am Freitagabend beginnen. Um 21 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ) wird die Show des Star-Regisseurs Danny Boyle das Stadion in eine typisch britische Landschaft verwandeln. Unter dem künstlerischen Thema „Insel der Wunder“ wird der Startschuss fallen, für das größte Sportereignis der Welt. Einzig das selbst für Londoner Verhältnisse miese Wetter und die anhaltenden Sicherheitsdiskussionen stören momentan noch die Vorfreude, werden aber spätestens mit den ersten „Olympischen Momenten“ in den Hintergrund verschwinden. Den inoffiziellen Startschuss für London 2012 geben übrigens schon zwei Tage vorher die Fußball-Frauen in der Partie zwischen Großbritannien und Neuseeland.
Mehr als 200 Nationen und 10.000 Sportler
Schon seit der letzten Woche treffen viele Sportler aus der ganzen Welt in London ein. Schließlich werden bereits am Samstag die ersten finalen Entscheidungen fallen. An den darauffolgenden Tagen werden bis zum 12. August dann täglich mindestens 12 Goldmedaillen vergeben. Von den 391 nominierten deutschen Sportlern werden natürlich die Olympiasieger von 2008 im Fokus stehen und versuchen, ihre Titel zu verteidigen. Besonders bitter ist für jeden Sportler die verletzungsbedingte Absage kurz vor Beginn eines solchen Karrierehighlights. Erwischt hat es dieses Mal die deutsche Tennishoffnung Andrea Petkovic, aber auch der Spanier Rafael Nadal wird wegen einer Knieverletzung nicht teilnehmen können. Knapp wird es für den Radsport Weltmeister im Zeitfahren Tony Martin, der sich bei der Tour de France die Hand verletzt hat und aus dem Rennen ausgestiegen ist, um sich seine Medaillenchance am 1. August zu erhalten.
Ich drücke auf jeden Fall allen teilnehmenden Sportler die Daumen für eine verletzungsfreie Vorbereitung und freue mich auf tolle Olympische Sommerspiele 2012 in London.
Bild: pixelio // Alexandra H

Olympia 2012 in London: Es geht los!

Klettersteig Tipps: Sicherheit und Verhalten im Steig

Die Klettersteig Ausrüstung haben wir beisammen, die Vorbereitung ist abgeschlossen: In den ersten beiden Teilen der Blogreihe Klettersteig Tipps habe ich erläutert, was es zu tun gibt, bevor man einen Klettersteig in Angriff nimmt. Was gibt es aber zu beachten in punkto Sicherheit und Verhalten im Steig?
Keine Hektik: Zur eigenen Sicherheit Platz lassen

Klettersteig Tipps: Sicherheit und Verhalten im Steig

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We are traveling: Fragen der Klasse 5a von Frau Frenkler an die Reisenden

Macht Euch Eure Reise Spaß? (Selena)
Ja! Es gibt natürlich auch Momente, in denen wir kurz vorm Verzweifeln sind, weil einfach nichts nach Plan läuft. Doch es überwiegen die Momente, die einen für den Rest des Tages glücklich machen. Tolle Begegnungen, wilde Tiere, leckeres Essen, wunderschöne Landschaften oder einfach nur der Wind, wenn man einen steilen Berg herunter rollt. Toll ist es jedes Mal, wenn uns andere Weltreisende begegnen. Man kann sich austauschen und uns erscheint unser Vorhaben nicht mehr ganz so utopisch.

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Mammut Jubitour: Der Hochkönig über den Königsjodler Klettersteig

Im April diesen Jahres haben engelhorn sports und Mammut über Facebook die engelhorn sports Bergkönige gesucht und am Ende habe ich die vier glücklichen Gewinner beim finalen Casting in Mannheim ausgewählt. Der verdiente Lohn: die Besteigung des Hochkönig-Gipfels über den spektakulären Königsjodler-Klettersteig.
In der ersten Juli-Woche fand das unvergessliche Bergerlebnis für die vier wagemutigen Kunden von engelhorn sports schließlich statt: 1.700 Klettermeter warteten auf die fest entschlossenen, euphorischen Mannheimer.
Schon beim Aufstieg vom Parkplatz zur Erichhütte war die engelhorn sports Truppe kaum zu stoppen. Die Vorfreude war groß, die Stimmung grandios – nur das Wetter leider nicht… Wie so oft in diesem Sommer präsentierte sich der Wettergott von seiner zornigen Seite. Den dunklen Wolken am Horizont begegneten die Gipfelstürmer mit astreiner Bergsteiger-Moral. Meine erste wichtige Anweisung des Tages kam noch mit einem Augenzwinkern: Alle Mann Daumen drücken, dass das Wetter hält. Bestens gelaunt stiegen wir und die Königsjodler-Aspiranten in den legendären Steig ein.
Wir kamen zwar zügig voran, doch dann musste ich leider den Umkehrbefehl geben: Safety first ist bei mir immer die oberste Regel in den Bergen. Die Entscheidung stand, bei Gewittergefahr sind Klettersteige ein absolutes Tabu. Zum Glück ließen sich die Berg-Könige vom gewittrigen Berchtesgadener Bergwetter nicht die gute Laune verderben. Zurück in der Erichhütte gab es erstmal eine Stärkung, bevor wir uns alle gemeinsam an den Abstieg machten. Auch wenn uns das Tor zum Hochkönig an diesem Tag verwehrt blieb, ein unvergessliches Bergerlebnis war es dennoch, darin war sich die engelhorn sports Seilschaft einig.

Mammut Jubitour: Der Hochkönig über den Königsjodler Klettersteig
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