Monat: September 2014

Herbsttrends Herren 2014

Was Männer jetzt über dem T-Shirt tragen

Das Szenario sieht ungefähr folgendermaßen aus: Es ist früh am Morgen. Die Sonne blitzt durch das langsam gelb werdende Laub, der Himmel strahlt – voi­là, der Herbst zeigt sich von seiner besten Seite. Doch der kluge Mann lässt sich nicht täuschen und blickt vorsorglich auf die Wetter-App… Ah, da haben wir’s! Es ist viel zu kalt, um nur im T-Shirt vor die Tür zu gehen. Etwas Warmes muss her!

Hier unsere Vorschläge, was sich stilsichere Herren im Herbst überziehen können…

Der Blouson

Ein Blouson ist eine kurze Jacke, die sich durch elastische (Strick-)Bündchen an den Ärmeln und am unterem Rand auszeichnet. Der Vorteil: ein guter Sitz UND es kann nirgendwo „hereinziehen“. In der Variante „leicht wattiert“ von Marc O’Polo oder Gang qualifiziert sich der Blouson damit als absolut herbsttauglich.

Die Lederjacke

Ganz klar, um die Lederjacke kommt ihr einfach nicht herum. Ist auch kein Wunder, denn ein schmales, schlicht geschnittenes Modell (z. B. von Tigha) lässt jedes Styling sofort rockig aussehen. Wenn ihr eine Jacke für die halbe Ewigkeit sucht, aber kein Leder mögt, dann schaut euch die Bikerjacke von Belstaff an. Das beschichtete Baumwollmaterial sieht nicht nur markant aus, sondern es ist auch äußerst haltbar und der klassisch-derbe Schnitt mit den gesteppten Einsätzen wird euch vermutlich viele Jahre begleiten.

Die Weste

Nein, wir meinen nicht die für den Anzug, sondern praktische, warme Daunenwesten, die man sich schnell mal überwirft, wenn es draußen kalt wird. Am lässigsten sieht das übrigens aus, wenn man die Weste wirklich direkt über ein kurzärmliges T-Shirt zieht und nicht etwas nach alter Väter Sitte über langärmlige Oberhemden oder Pullover. Unsere Favoriten kommen von RLX by Ralph LaurenTommy Hilfiger oder Parajumpers.

Herbsttrends Herren

v.l.n.r: Mütze ::  Blouson :: Beanie :: Lederjacke :: Weste

Die Strickjacke

Zugegebenermaßen umweht den „Cardigan“ das Image eines spießigen Ensembles – besonders in Kombination mit einem Oberhemd. Dem ist leicht Abhilfe zu verschaffen, indem man eine schlichte Strickjacke von Closed, Calvin Klein oder Hilfiger Denim mit einem weißen Shirt (z. B. von Calvin Klein) kombiniert. Von jedem Altherrenverdacht befreit wird das Styling durch die passenden Accessoires.Merke:

Die Accessoires machen den Unterschied!

 

Mützen, Beanies und leichte Schals

Zur Bekämpfung von kalten Ohren und als modisches Upgrade ist eine Beanie von Superdry oder G-Star Raw geeignet. Wer eher die klassische Strickmütze zum Umkrempeln bevorzugt, findet ein passendes Modell bei Polo Ralph Lauren. Für den empfindlichen Hals gibt es Kaschmir pur von 19 Andreas 47 oder einen leichten Baumwollschal von Tommy Hilfiger.

Ein Extratipp zum Schluss: Habt ihr schon den unvergleichlichen Fotoband von Steve McQueen gesehen? Ein Porträt der Stilikone & des brillanten Schauspielers auf 192 Seiten. Lasst euch inspirieren!

William Claxton. Steve McQueen von TASCHEN

4 Tages Trekking im Tianshan, Terskey Alatau Range in Kirgistan: ein Erfahrungsbericht

Dauer/Länge: 2.700hm, 4 Tage
Höchster Punkt: Alaköl Pass, 3.920m
Startpunkt: Karakol
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Ausrüstung: robuste Trekkingschuhe, Stöcke, Regenbekleidung, komplette Wildcamping Ausrüstung
Anfahrt/Parken: per Taxi oder Minibus an den Eingang des Nationalparks
Einkehrmöglichkeit: keine

Im September entschieden wir uns im Rahmen unserer Kirgistanreise für ein Trekking im Tianshan Gebirge an der Grenze zu China. Das Trekking dauert eigentlich 10 Tage, ich habe in diesem Artikel über das Trekking im Tianshan generelle Infos und Gegebenheiten zusammengefasst. Wir entschieden uns jedoch nur für die Kernetappe von Karakol aus über den Gletschersee Alaköl und den gleichnamigen Pass von 3.920m Höhe und den Abstieg über Altyn Araschan nach Aksuu. Wir ließen uns für diese Strecke, die im besten Falle in 3 Tagen zu bewältigen ist, 4 Tage Zeit, und das war auch gut so! Ein weiterer Tag hätte auch nicht geschadet, um die Natur wirklich genießen zu können. Das Wetter ist jedoch recht unbeständig dort oben.

4 Tages Trekking im Tianshan, Terskey Alatau Range in Kirgistan: ein Erfahrungsbericht

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Jogginghosen 2014

Businesslook Knigge: Jogginghose

v.l.n.r: Odeeh : Fabiana Filippi : Marni : Moncler : Stella McCartney : Essentiel Antwerp

Neulich im Büro gesichtet: die Jogginghose! Wenn ihr jetzt in die Hände klatscht und euch freut, in der Sonntags-Schlabberhose am Schreibtisch sitzen zu dürfen, muss ich euch allerdings enttäuschen.

Ja, auch ich gehöre zu den Menschen, die es sich gerne am Wochenende mal im Hänger-Jogginglook auf dem Sofa bequem machen und hoffen, dass ja kein unangekündigter Gast vor der Tür steht und mit vorwurfsvoll erhobenem Zeigefinger Herrn Lagerfelds Zitat zum Besten gibt: „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“

Aber Herr Lagerfelds Weisheiten gelten ja immer nur so lange, wie sein Echo aus der Vogue widerhallt. Spätestens seit der Chanel Fashion Show, bei der er Cara Delevingne im rosa Joggingdress auf den Catwalk schickte, wissen wir: An dem Trend ist was dran! Die Jogginghose schafft den Sprung von der Couch auf die Laufstege der Welt und macht dabei eine richtig gute Figur.

Gemütlich und trotzdem schick

Grund genug, uns diesen Trend vor allem für das Büro mal näher anzuschauen. Tschüss zu engen Jeans! Ciao unbequeme Bleistiftröcke! Hallo Feel-free-Look bei der Arbeit!  Sportiv ins Büro kommen ist aber kein Freifahrtschein vom heimischen Wohnzimmer in den Arbeitsalltag. Denn mit den pinkfarbigen Joggern aus Nickistoff, die einst Paris Hilton ausführte, hat die Jogginghose 2014 rein gar nichts mehr zu tun. Damit euer Sweatpant-Businesslook elegant wirkt, solltet ihr einige Dinge beachten.

DOS

  • tragt gut sitzende und hochwertige Jogginghosen
  • kombiniert den Trend zu figurbetonten Oberteilen aus edlen Materialien, wie zum Beispiel Seidentops oder Pullover mit Ledereinsätzen
  • ein kurz geschnittener, taillierter Blazer unterstreicht den femininen Look
  • egal ob Stiefeletten, Sandaletten oder Pumps, Schuhe mit Absatz sind der beste Freund der Jogginghose

DON’TS

  • zu weite Shirts zur Jogginghose lassen den Look gleich schlabberig wirken
  • ausgebeulte Knie und Hinterteile bleiben zuhause auf dem Sofa
  • Sneaker zur Jogginghose: im Fitnessstudio ja, im Büro auf keinen Fall!
  • wenn der Chef oder die Branche es seriöser verlangt, ist eine Jogginghose natürlich tabu
  • Kein 80er Jahre Revival, mit Stulpen, Trainingsjacken und Schweißbändern versteht sich von selbst 😉

Ihr seht, eigentlich ist es nicht schwer, mit einer Jogginghose gut auszusehen! Ich bin mir sicher, ein nettes Kompliment eures Büronachbars oder zumindest ein neidischer Blick der Arbeitskollegin im unbequemen Zweiteiler ist euch garantiert. Ich spiele auf jeden Fall bald gerne mal Versuchskaninchen 🙂

Look: Oversized Mantel meets Leo

ROAR! Der Herbst wird wild! 2014 , das ist die Rückkehr der Leoparden und zwar gerne als All-Over Print auf unseren Herbstmänteln. Bei Nanny Fine noch trashy, heute trendy, tragen wir den Leo-Look gerne in ausgefallenen Farbkombis, wie unsere blau-schwarze Variante auf dem Oversized-Mantel von Minimum.  Sieht nicht nur elegant aus, sondern auch ultra cool!

Oversize Mantel mit Leopardenprint von minimum

Mit einem Printshirt und schwarzen Bikerskinnies kombiniert, ist das der perfekte Look für einen ausgiebigen Shoppingday. Dazu die lässig weißen AirForce1 von Nike, mit denen wir nicht nur problemlos die Stadt unsicher machen können, sondern durch die auch noch kräftig das Stylefaktorbarometer nach oben geschraubt wird. Alles in allem, der perfekte locker-lässig-Look.

Oversize Mantel von minimum

Das breite Revers verleiht dem Mantel einen lässigen Touch.

Printshirt Key LargoPrintshirt mit Nietenapplikationen von Key Largo

Oversize Mantel von Minimum mit Revers

Oversized-Mantel im Leo-Look von Minimum

Tasche von Liebeskind Eine Extraportion Farbe durch die ochsenblutrote Liebeskind-Tasche

Skinny Jeans von Gang

Gekrempelte schwarze Skinny Jeans von Gang mit aufgesetzten Biker-Abnähern auf den Knien

NikeAirForce1

 Nike AirForce1 

Alle Teile findet ihr auch im engelhorn trendhouse.

Leichter als 2 Tafeln Schokolade – ASICS Frontrunner Matthias hat den Asics Gel-Hyper Speed 6 gete…

„Der Asics Gel-Hyper Speed 6, was für ein Geschoss!“, dachte ich als ich den neuen Wettkampfschuh auspackte und zum ersten Mal in den Händen hielt. „Wenn der mal nicht schnell ist…“ Gedacht, getan. Nur wenige Tage später schlupfte ich in die neuen Rennsolen und überzeugte mich bei den ersten Straßenläufen von den besonderen Eigenschaften dieses superleichten Wettkampfschuhs. Die Renntaufe erfolgte beim Freiburger Halbmarathon, der Härtetest beim Marathon in Hamburg und die wahren Speed-Fähigkeiten kamen schließlich beim JP Morgan-Lauf in Frankfurt zum Tragen. Vom 5 km-Rennen bis zum Marathon – der Hyper Speed 5 erwies sich nicht nur als verlässlicher Wegbereiter für schnelle Zeiten, sondern auch als sehr bequemer Wettkampfschuh.
Besondere Renneigenschaften

Leichter als 2 Tafeln Schokolade – ASICS Frontrunner Matthias hat den Asics Gel-Hyper Speed 6 gete…

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Blogger Streetstyle Impressionen

Huiuiui, entscheidungsfreudig ist der September aber nicht gerade. Mal Sonnenschein, dann Regen und dazu noch bittere Kälte! Wie soll man sich da noch wetterfest anziehen?
Deswegen habe ich  auf meinem wöchentlichen Streifzug durch die Blogger-Streetstyles mal ein Kleidungsstück genauer unter die Lupe genommen: Die Bluse! Fesch unter Flausche-Cardigans oder lässig unter Pullover, für den Layering-Look eignet Sie sich perfekt. So können wir uns dann auch getrost über die unverhofften letzten Septembersonnenstrahlen freuen. Einfach Jacke oder Pullover ausziehen und fertig. Denn sowohl drunter, als auch drüber, sind wir mit der Bluse immer top gestylt!

Mercedes-Benz Fashion Week Stockholm SpringSummer 2015 - Streetstyle
So fluffy: Victoria von I’m Next, Fashion Week Stockholm 2014
Get the Look: Jacke von comma :: Bluse von Hugo Boss :: Jeans von Diesel :: Pumps von Peter Kaiser :: Tasche von DKNY :: Sonnenbrille von Han Kjøbenhavn

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Swiss Iron Trail III – Annabel berichtet über ihr Erlebnis

Im den letzten beiden Blogartikel habe ich euch von meinen Erlebnissen vom Start bis zu großen Hindernissen auf dem Swiss Iron Trail berichtet. Nun berichte ich euch über das Ende meines Swiss Iron Trails.

Ich habe noch etwas Bedenken, dass wir uns zu sehr auf die Organisation verlassen. Meiner Ansicht nach, ist bei einem solchen Rennen immer noch jeder für sich selbst verantwortlich und muss entscheiden, welches Risiko er eingeht. Aber alleine umzudrehen ist keine gute Option, also versuche ich an die zügigen Männern aufzuschließen. Oben am Pass erwartet uns doch tatsächlich ein Streckenposten, der Schneefall lässt nach und es ist „nur“ noch kalt, windig und rutschig.

Als wir zu Einbruch der Dunkelheit Bivio erreichen, erfahren wir, dass die langsameren drei unserer Karawane aufgegeben haben. Der Abstieg war wieder ein Mal von nicht mehr erkennbaren Wegen und sumpfartigen Wiesen, Nässe und Matsch geprägt und wäre Nino nicht so optimistisch und motiviert seinen Weg bis nach Savognin fortzusetzen, ich hätte vermutlich hier aufgehört.

Nachts im Nebel durch die Sümpfe
Es ist sehr neblig und äußerst schwierig die Orientierung zu behalten. Immer wieder landen wir in sumpfigen Sackgassen. Als es etwas besser wird, setzt sich einer der Russen auf einmal nach vorne ab und überlässt seinen müden Laufkollegen in unserer Obhut. Für die 27 km bis nach Savognin brauchten wir am Ende über 14 Stunden. Nino und ich hatten beide bereits vor Bivio beschlossen hier mit der Sonderwertung zu „finishen“.

Ich hätte die Passagen bergab schneller laufen, mich den Russen anschließen und es vielleicht noch schaffen können. Aber Nino hat in den Sümpfen und im Aufstieg durch die Matsche oft auf mich gewartet. Da ich, wenn auch wenig erfolgreich, versuchte dem Wasser von unten auszuweichen und dafür große Umwege in Kauf nahm. Bergab und mit niedrigem Puls, merke ich nun zum ersten Mal die Müdigkeit.

Die Steine und wild wachsenden Pflanzen auf dem verwachsenen Trail ergeben seltsame Gestalten. Gähnen. Auf den teils stark ausgesetzen Passagen über die nassen und angefrorenen Steine – jetzt bloß aufpassen. Zu allem Überfluss geht auf den letzten Kilometern durch den dunklen Wald meine Stirnlampe aus. Das Licht meines Outdoorhandys hilft mir die letzten Kilometer zu finden, aber die Situation zeigt mir wieder einmal wie angenehm und entlastend meine guten Lekistöcke sind, auf deren Unterstützung ich somit verzichten musste.

Swiss Iron Trail III - Annabel berichtet über ihr Erlebnis

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Saisonrückblick der deutschen 7er Rugby-Nationalmannschaft

Lang lang ist es her, seit ich euch das letzte Mal von den Vorbereitungen der deutschen 7er Rugby-Nationalmannschaft auf die Grand Prix Series, der aus 4 Turnieren bestehenden EM im 7er Rugby, berichtet habe. In den letzten Monaten ist vieles passiert – doch nicht nur auf dem Platz, auch für unsere Zukunft wurden wichtige Weichen gestellt. Mit etwas Glück werdet ihr uns vielleicht sogar schon nächstes Jahr im Münchner Olympiastadion bei einem Turnier der World Series sehen! Doch dazu später mehr.
Die ersten Turniere in Lyon und Moskau
Zwei Jahre ist es nun her, dass wir im Bundesstützpunkt in Heidelberg mit täglichen Trainings begonnen haben. Und trotz der vielen Schwierigkeiten, wie z.B. Studium/Beruf und Training miteinander zu vereinbaren, sind wir mittlerweile eine Gruppe von 20 Nationalspielern, die es täglich schaffen, morgens um 7.45 Uhr auf dem Platz zu stehen und zu trainieren. Die intensive Vorbereitung trug bei unseren Vorbereitungsturnieren in Amsterdam, Nancy und Tours erste Früchte – das stark besetzte Turnier in Tours konnten wir sogar gewinnen und so die Rugby-Welt des ein oder anderen Franzosen völlig auf den Kopf stellen.

Saisonrückblick der deutschen 7er Rugby-Nationalmannschaft

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Im Test: Mountain Equipment Daunenschlafsack Glacier 750

Was bei dem Glacier Daunenschlafsack von Mountain Equipment gleich auffällt, ist das tolle Feeling von innen durch das Supersoft-Innenfutter, welches zugleich atmungsaktiv ist. Aber auch äußerlich und funktional lässt er kaum Wünsche offen. Den Glacier von Mountain Equipment gibt es in verschiedenen Varianten für Männer und Frauen, in verschiedenen Größen und verschiedenen Daunenfüllungen. Getestet wurde der Glacier 750, das Damenmodell in Größe medium, meine Körpergröße beträgt 1,68m.

Im Test: Mountain Equipment Daunenschlafsack Glacier 750

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