Autor: helen2

Skitour Riedberger Horn

Skitour Riedberger Horn
Skitour Riedberger Horn

Dauer/Länge: 730hm, 4 Stunden
Höchster Punkt: Riedberger Horn, 1.787m
Startpunkt: Balderschwang
Schwierigkeitsgrad: leicht
Ausrüstung: komplette Skitouren-Ausrüstung, Lawinen-Ausrüstung
Anfahrt/Parken: parken am Skilift in Balderschwang
Einkehrmöglichkeit: keine

Winter-Wonderland 

Der Skilift hat noch nicht geöffnet, und so spuren wir uns durch den Tiefschnee den zunächst recht steilen Hang hinauf, bis wir oben am Skilift angekommen sind. Nun gibt es zwei Optionen. Man kann im Hochtal, das sich jetzt vor uns auftut, entlanglaufen, oder man erreicht in 2-3 steilen Kehren den waldigen Grat zu unserer Rechten. Wir entscheiden uns für letztere Variante, da diese die abwechslungsreichere ist.

Stetig geht es bergauf, die Tannen sind wie verzaubert unter einer dicken Schneeschicht und die Eisnadeln an den Zweigen sind zentimeterlang. 

Als wir auf einem kleinen Hügelplateau angekommen sind, scheint die Sonne durch den Nebel, der Himmel ist stellenweise tiefblau, eine fantastische Stimmung. 

Alles ist ruhig und friedlich. Kaum vorstellbar, dass aktuell diskutiert wird, hier einen weiteren Skilift zu bauen, der die beiden Skigebiete Grasgehren und Balderschwang verbinden soll.

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Der Bocchette Weg in der Brenta – Teil 2 Sentiero Bocchette Centrale

Der Bocchette Weg in der Brenta - Teil 2 Sentiero Bocchette Centrale

Dauer/Länge: 200hm Aufstieg, 1.846hm Abstieg, 8 Stunden
Höchster Punkt: 2.790m
Startpunkt: Rifugio Alimonta
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Ausrüstung: Bergstiefel, Klettersteig-Ausrüstung, Stöcke
Anfahrt/Parken: Parkplatz Vallesinella
Einkehrmöglichkeit: Rifugio Pedrotti, Rifugio Brentei

Zurück zu Teil 1: Sentiero Bocchette Alte

Ich bin eigentlich eher vorsichtig mit Superlativen, aber der Sentiero Bocchette Centrale ist wirklich der schönste und faszinierenste Klettersteig, den ich jemals gegangen bin. Eine absolute Genusstour, und nach dem schwierigen Bocchette Alte am Tag zuvor, eine wahre Wohltat.

Aufstieg über den Sfulmini Gletscher

Am frühen Morgen starten wir von der Alimonta Hütte hinauf zum Sfulmini Gletscher und zum Einstieg des Klettersteigs. Wir gehen links am Gletscher vorbei, dort ist zwar steiles Geröll, aber es geht ganz gut. Ein kurzes Stück muss man den Gletscher überqueren, jetzt im August ist alles schon so angetaut dass es auch ohne Steigeisen geht, aber mit Sicherheit sind Steigeisen oder zumindest Grödel keine schlechte Idee wenn man etwas früher oder später im Jahr geht. Oben angekommen legen wir unser Klettersteigset an und genießen erstmal den Ausblick hinunter über den Gletscher und zur Hütte.

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Der Bocchette Weg in der Brenta – Teil 1: Sentiero Bocchette Alte

Der Bocchette Weg in der Brenta – Teil 1: Sentiero Bocchette Alte

Dauer/Länge: 1.086hm, 9 Stunden
Höchster Punkt: Spallone di Massodi, 3.004m
Startpunkt: Passo Grosté
Schwierigkeitsgrad: sehr schwierig
Ausrüstung: Bergstiefel, Klettersteig-Ausrüstung, Stöcke
Anfahrt/Parken: Talstation Grosté Seilbahn
Einkehrmöglichkeit: Rifugio Tuckett, Rifugio Alimonta


Der Bocchette Weg ist ein absoluter Klassiker unter den Klettersteigen und einer der schönsten Höhenwege in den Alpen – wenn man ihn denn als Weg bezeichnen kann. In ständigem Auf und Ab geht es entlang der Felswände der Brenta Gruppe, auf Plateaus und hinab in Scharten. Teilweise hat man das Gefühl, mitten in den Himmel hinein zu laufen, manchmal steigt man in unendliche Tiefen hinab. Trotz vieler toller Klettersteige, die ich bisher gegangen bin, habe ich noch nie so eine Kulisse und so einen Nervenkitzel erlebt.

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Die richtige Vorbereitung für den Skiurlaub

Was nimmt man mit, worauf muss man achten? Ob Dolomiten, Kitzbühel, Laax oder Chamonix – ein mehrtägiger Skiurlaub in den Alpen ist ein tolles und intensives Erlebnis. Letztes Jahr waren wir für eine Woche unterwegs und haben verschiedene Skigebiete in Frankreich und in der Schweiz abgeklappert, quasi einen richtigen Ski-Roadtrip unternommen. Dieses Jahr freue ich mich schon darauf, im März je eine Woche nach Gröden und nach Chamonix zu fahren.

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5 erlebnisreiche Wochenendtouren in den Alpen

Was gibt es schöneres als für ein Wochenende in die Alpen zu fahren und bei einer 2-Tagestour mit Hüttenübernachtung den Alltag hinter sich zu lassen? Für mich sind diese Kurztrips wie kleine Urlaube und ich komme ganz entspannt wieder zurück in die Stadt. Zwei Tage sind kurz genug um nicht in Packstress zu verfallen und man muss auch keinen 10-Kilo- Rucksack schleppen. Aber es fühlt sich doch viel länger an, als nur eine Tagestour. Außerdem lohnen sich auch etwas weitere Anfahrten, am besten noch gespickt mit kleinen Sehenswürdigkeiten oder einem Sprung ins kühle Nass.

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Intervalltraining: in 30 Minuten den Puls hochtreiben

Wer mal so richtig ins Schwitzen kommen möchte, und das in kurzer Zeit, sollte mal die folgenden Übungen ausprobieren. Sie eignen sich auch gut in Kombination mit einer Joggingrunde für diejenigen, die etwas Abwechslung mögen.

Beim Intervalltraining kombiniert man abwechselnd Belastungs- und Erholungsphasen, aber nie so lange, dass man sich komplett erholen kann. Am besten macht ihr jede Übung zunächst für 30 Sekunden bis 1 Minute, je nach Fitnesslevel, und erholt euch dazwischen für 30 Sekunden. Wenn ihr jede Übung 5x wiederholt seid ihr bei ca. einer halben Stunde Workout.

Übung 1: Strecksprung

Wir starten mit einem ganz simplen Strecksprung, der aber binnen Sekunden schon zur schweißtreibenden Angelegenheit wird. Wir gehen von einer leichten Kniebeuge aus in den Sprung und achten darauf, dass wir auf den Zehenspitzen landen bevor wir auf den gesamten Fuß abrollen. Achtung, nicht einen kompletten Kaltstart hinlegen, denn sonst kann man unter Umständen Sterne vor den Augen sehen. Wer sich vorher nicht aufgewärmt hat, startet lieber etwas lockerer mit ein paar Hampelmännern.

Intervalltraining: in 30 Minuten den Puls hochtreiben

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Mein erster Klettersteig – traue ich mir das zu? Teil 2

Mein erster Klettersteig – traue ich mir das zu? Teil 2

Wie finde ich heraus, ob ich mit der Ausgesetztheit klar komme?

Bei eigentlich allen Klettersteigen kommt es vor, dass man an sehr ausgesetzten Stellen vorbei muss, also quasi Luft unter den Fersen hat. Meistens ist man ja am Drahtseil gesichert, doch je nach Klettersteig kann es auch sein, dass man mal eine Stelle ohne Sicherung überwinden muss. Kurzum – man sollte in der Lage dazu sein, die Nerven zu bewahren, auch in solchen Situationen.

Es ist natürlich in der Theorie schwer abzuschätzen, ob man damit klar kommt. Ich würde euch empfehlen, es einfach mal auszuprobieren, am besten am Einstieg eines Klettersteigs, oder an einem kurzen Übungs-Klettersteig. Meistens sieht es von weitem viel schlimmer aus als wenn man dann in der Wand ist, den festen Fels spürt, sich am Drahtseil festhält und sich auf das Steigen konzentriert. Es gibt Wandertouren, die kurze Klettersteig-Passagen enthalten, wie z.B. die Tour auf die Lamsenspitze (Normalweg), der Hohe Gang zum Seebensee oder die Wanderung zur Tegernseer Hütte. In diesen Fällen braucht man für die kurzen Passagen eigentlich keine Klettersteig-Ausrüstung, und kann trotzdem testen, wie sich das Kraxeln und die Steilheit anfühlt.

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Mein erster Klettersteig – traue ich mir das zu? Teil 1

Mein erster Klettersteig - traue ich mir das zu? Teil 1

Klettersteige sind total in, und unbestreitbar ein tolles Erlebnis. Für einen ambitionierten Wanderer und generell für Bergliebhaber ist das Klettersteig-Gehen in den Alpen eine naheliegende Erweiterung des bergsportlerischen Spektrums. Andererseits hört man immer wieder von Rettungsaktionen, bei denen ermüdete Leute aus Klettersteigen gerettet werden müssen, weil sie sich komplett überschätzt haben, bzw. die Tour, das Wetter oder die Ausgesetztheit.

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Biwakieren: Packliste und Tipps

Biwakieren klingt immer so nach Notsituation… dabei kann es auch unter normalen Umständen eine tolle Erfahrung sein. Sich einfach mit minimalem Equipment in die Natur legen und in die Sterne gucken, am besten noch mit dem Partner oder einem guten Freund an seiner Seite, ist etwas ganz Besonderes! Schon als Kind mit meinen Eltern haben wir auf der Schwäbischen Alb biwakiert. Mein Vater hatte damals einen Knüppel im Schlafsack, damit wir Kinder keine Angst vor Füchsen und Mardern haben mussten… 🙂

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