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Bouldern – 7 Gründe die Wände hochzugehen

Bouldern ist gerade die Trendsportart schlechthin. Doch woran liegt der Hype und warum sollte man damit anfangen, wenn man sich bis jetzt erfolgreich gedrückt hat? Wir haben den Sport genauer unter die Lupe genommen und 7 Gründe gefunden, warum auch ihr damit anfangen solltet.

#1: Jeder kann Bouldern lernen

Nur keine Angst, schnappt euch jemanden und los geht es in die nächste Boulder-Halle. Denn für das Bouldern braucht ihr weder Vorkenntnisse noch eine außergewöhnlich gute Fitness. Auch euer Alter, Gewicht oder eure Größe ist völlig egal. Boulder-Routen gibt es nämlich für jedes Niveau. Perfekt ist es natürlich, wenn jemand aus eurem Freundeskreis schon einmal eine solche Halle von innen gesehen hat und euch einführen kann. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist müsst ihr euch nicht scheuen. Das Prinzip ist ganz einfach und schnell erklärt.

So geht es:

Jeder Schwierigkeitsgrad ist mit farbigen Zetteln oder farbigen Griffen markiert, von leicht bis schwer. Erkundigt euch in der Halle über die Bedeutung der Farben, jede Halle hat eine andere Farbpalette und -reihenfolge. Die Markierungs-Zettel hängen an den sogenannten „Startgriffen“ einer Route, diese markieren den Start (ist die Farbe der Griffe ausschlaggebend für den Schwierigkeitsgrad, sind die Startgriffe anders gekennzeichnet). An diesen Griffen MÜSST ihr den Boulder beginnen, ob ihr wollt oder nicht. Die Füße dürfen nicht mehr auf der Matte stehen, wenn ihr die ersten Griffe loslasst.

Jede Route hat natürlich auch einen, ebenfalls markierten, End-Griff (Top-Griff). Das Ziel eines jeden Boulders ist es, diesen zu erreichen. Habt ihr ihn mit beiden Händen mindestens 3 Sekunden berührt, habt ihr die Route geschafft und könnt euch dem nächsten Kletter-Problem widmen.

Miris Tipp: Runter ist oft schwerer als hoch (auch wenn man das nicht glauben mag). Deswegen nutzt für den Abgang gerne alle um euch liegenden Griffe, egal ob diese zu eurer Route gehören oder nicht. Natürlich könnt ihr auch springen 😉

#2: Man braucht kaum Ausrüstung

Für euer erstes Abenteuer in der Boulder-Halle braucht ihr nichts außer ein paar Sportklamotten. Die richtigen Schuhe zum Wände-Erklimmen, könnt ihr euch vor Ort leihen. Solltet ihr öfter zum Bouldern gehen wollen, sind eigene Schuhe durchaus sinnvoll. Geliehene Schuhe fühlen sich bei jedem Mal anders an und ihr bekommt nur schwer eine gewisse Sicherheit. Eigene Schuhe lernt ihr schnell kennen, sie helfen euch sicherer zu werden. Außerdem, wer mag schon gerne Leihschuhe?

Wenn ihr zum Hobby-Boulderer werdet, solltet ihr euch noch einen Chalkbag zulegen. Anders als beim Klettern, nimmt man diesen nicht mit in die luftigen Höhen, sondern lässt ihn am Boden zurück. Deshalb gibt es größere sogenannte Boulderbags, mit Boden, die sicherer stehen. Ob ihr euch jedoch für einen Chalk- oder Boulderbag entscheidet, ist ganz euch überlassen.

Miris Tipp: Geht am besten im Zwiebellook bouldern. So könnt ihr, wann immer ihr wollt, Pause auf der Matte machen und müsst dabei nicht frieren. Außerdem ist es nicht in jeder Halle besonders warm. Solltet ihr also, wie ich, zur Kategorie Frostbeule gehören, ist ein Pullover Pflicht!

#3: Beim Bouldern seid ihr unabhängig von anderen

Anders als beim Klettern seid ihr auf niemanden angewiesen, der euch sichert. Beim Bouldern seid ihr immer in Absprunghöhe unterwegs, außerdem sind die Hallen mit Matten ausgelegt. So könnt ihr immer unabhängig von anderen entscheiden ob und wo ihr eine Wand erobert.

#4: Ihr lernt schnell neue Leute kennen

Auch wenn ihr beim Bouldern unabhängig von anderen seid, heißt das nicht automatisch, dass ihr alleine seid. Die Boulder-Community hält immer zusammen, gibt sich gegenseitig Tipps und schaut sich von anderen Tricks ab, um eine Route zu schaffen. Aber keine Angst, dabei sind die Boulderer auf keinen Fall aufdringlich oder nervend, im Gegenteil: Die Atmosphäre in den Hallen ist immer total entspannt und freundlich.

#5: Bouldern trainiert den ganzen Körper

Das Bouldern trainiert so gut wie alle Muskelgruppen, was den Sport zum perfekten Ganzkörpertraining macht. Zudem wird Gleichgewicht, Koordination und Körpergefühl verbessert. Fast ohne es zu merken, verbrennt ihr beim Bouldern auch noch Kalorien (rund 350 kcal pro Stunde).

#6: In jeder Jahreszeit möglich

Im Winter in der Halle und im Sommer draußen – Bouldern könnt ihr überall und zu jeder Jahreszeit. Wer draußen die Felsblöcke erklimmen möchte sollte ein Crash Pad mitnehmen. So seid ihr bei einem Sturz bestmöglich geschützt.

Wer sich in der Halle wohler fühlt, kann natürlich auch im Sommer dort bouldern. Viele Hallen haben mittlerweile einen Außenbereich, so könnt ihr dort ebenfalls das gute Wetter genießen.

#7: Schnelle Erfolge sichtbar

Für viele Sportarten braucht man einiges an Durchhaltevermögen, bis man die ersten Erfolge verbuchen kann. Das kann gerade anfänglich besonders frustrierend sein. Da es beim Bouldern verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, ist ein Erklimmen der Wand auch ohne lange Trockenübungen möglich.

Natürlich sieht es bei Fortgeschrittenen oftmals etwas eleganter aus, aber ohne Ziele wäre Sport ja langweilig 😉 . Mit jeder geschafften Route wird Motivation und Ehrgeiz gesteigert und spornt euch zu neuen Höchstleistungen an.

Wie ihr seht gibt es eine Menge guter Gründe für den Boulder-Sport. Auch wenn ihr nach den ersten Malen ordentlich Muskelkater haben werdet, macht es einfach riesigen Spaß!

Also sucht euch eine Halle in eurer Nähe und nichts wie los!

Habt keine Angst ein „Anfänger“ zu sein, habt Angst davor niemals anzufangen

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Bildquelle: unsplash.com

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Miri

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