Kategorie: Fitness & Yoga

Effektives Fitnesstraining mit Les Mills

Um mich fit zu halten und die nötige Balance zu meinem Alltag zu finden, gehören mindestens zwei Besuche im Fitnessstudio zu meinen wöchentlichen Pflichtterminen. Während ich mich früher eine Stunde auf dem Laufband oder anderen Kardiogeräten gequält habe, entdeckte ich kürzlich eine bessere Alternative für mich: Die Fitnesskurse von LesMills. Die Trainingseinheiten motivieren bei lauter Musik sich völlig zu verausgaben und bringen dabei noch eine ordentliche Portion Spaß mit.
Body Combat, Body Pump, Body Balance, Body Jam, Body Attack, LMI Step, Body Vive und RPM gehören zum Repertoire von LesMills. Dabei hat jedes der acht Fitnesskonzepte seinen eigenen Charme und unterschiedliche Vorzüge. Der Erfolg spricht auf jeden Fall für sich: Die Kurse werden weltweit in 75 Ländern und insgesamt 13.000 Studios angeboten – allein 950 davon sind in Deutschland. Kein Wunder, denn die innovativen Programme locken jede Woche sechs Millionen Teilnehmer an und geben nicht selten den letzten Anstoß sich im nächstgelegenen Studio anzumelden oder den laufenden Vertrag ein weiteres Jahr zu verlängern.
LesMills hat mit seinen acht Fitnessprogrammen für einen globalen Trend gesorgt: Mitreißende Musik und Instruktoren, die ordentlich Power geben, sind das Geheimnis des belebenden Workouts und bringen bei regelmäßigen Training den gewünschten Effekt. Durch die unterschiedlichen Bewegungsabläufe, wird der Puls der Teilnehmer über 60 Minuten auf einem konstanten Level gehalten – eine optimale Voraussetzung, um den Kalorienverbrauch anzukurbeln.
Zu meinen absoluten Favoriten zählen die Kurse Body Combat und Body Pump. Die Fitnesseinheiten stärken sowohl meine Ausdauer und körperliche Vitalität, als auch meine Muskelkraft. Body Combat ist ein sehr energetisches Programm, welches auf diversen Kampfsportarten wie Boxen, Karate, Teakwondo, Tai Chi und Muay Thai beruht. Auch wenn es zu Beginn etwas seltsam war in die Luft zu kicken, macht es nach einer ersten Eingewöhnungsphase sehr viel Spaß. Body Pump ist dagegen ein Langhantelprogramm zur Kräftigung des ganzen Körpers und so mancher vergessener Muskelgruppe. Alle drei Monate wechseln die Musik und Choreographie, sodass auch für die nötige Abwechslung im Workout gesorgt ist.
Für mein persönliches Fitnessprogramm waren die Workouts von LesMills somit definitiv eine Bereicherung und meine wöchentlichen Gänge ins Fitnessstudio fallen mir nun wesentlich leichter!

Effektives Fitnesstraining mit Les Mills

So bleibt man auch im Winter in Bewegung

Sport im Winter? Lieber nicht! Zum Joggen ist es zu kalt und im Fitnessstudio ist es auf Dauer zu langweilig. Für viele Hobbysportler schon genug Gründe sich der körperlichen Ertüchtigung zu entziehen und sich zuhause zu verkriechen. Und wem kann man es verdenken? Draußen herrschen Minusgrade, morgens ist es dunkel, abends auch und zwischendurch lässt sich die Sonne nur gelegentlich blicken. Ein Abend auf der Couch mit Fernseher und Weihnachtsgebäck ist da viel verlockender. Mag sein, aber so ganz ohne Bewegung geht es ja auch in der kalten Jahreszeit nicht. Damit ihr nicht in einen Winterschlaf verfallt, möchte ich euch hier meine Top Sportarten vorstellen.
Ganz oben stehen selbstverständlich alle Wintersportarten, in deren Genuss man auch wirklich nur im Winter kommt: Snowboarden, Skifahren und Schlittschuhlaufen sind vorne mit dabei. Das macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch die körperliche Fitness in Schwung. Dick eingepackt mit einer guten Skijacke und -hose und flott unterwegs auf den Pisten, werden die eisigen Temperaturen schnell vergessen. Die passenden Skier bzw. das richtige Board gibt es ab 300 Euro im Geschäft zu kaufen oder man leiht die Ausrüstung einfach vor Ort aus.
Wenn man allerdings nicht gerade in der Nähe eines Skigebietes beheimatet ist, kommt man leider viel zu selten auf die Piste. Die Alternative sind Skihallen, die bei Wind und Wetter geöffnet haben und mit Kunstschnee und aufgeschütteten Hängen auch im Flachland für Abfahrtsspaß sorgen. Ob die Schneeliebhaber hier auf ihre Kosten kommen, bleibt fraglich, weshalb ich mir in den nächsten Wochen mal ein eigenes Bild machen will und eine dieser Hallen ausprobieren werde.
Wer kein Freund von Wintersportarten ist, muss trotzdem nicht auf Sport verzichten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich zu bewegen und auszupowern. Squash und Tennis gehören dabei zu meinen absoluten Favoriten. Tasche packen, einen Freund mobilisieren und los geht’s. In den meisten Sportstätten bekommt man auch kurzfristig einen Platz reserviert, sodass dem spontanen Workout nichts im Wege steht. Die Preise für eine Stunde sind dabei sehr unterschiedlich und können zwischen 10 und 30 Euro schwanken.
Besonders beim Squash kommt der Körper ordentlich ins Schwitzen. Spielt man mit viel Ehrgeiz und versucht jeden Ball zu erwischen, gehört das Training zu den wohl konditionell anspruchsvollsten Sportarten. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Kalorien dabei ordentlich purzeln.
Wenn auch die schnellen Racketspiele nicht das Richtige für euch sind, gibt es weitere Anreize für das Indoor-Sportvergnügen während der kalten Jahreszeit. Ein lang geplanter Besuch in der Kletterhalle oder eine Partie Hallen-Fußball mit Freunden sind zum Beispiel weitere Alternativen. Auch ein Besuch im Schwimmbad bringt den Puls auf Touren und den Körper in Form.
Fazit? Es ist nicht mal wirkliche Kreativität von Nöten, um auch im Winter in Bewegung zu bleiben – Möglichkeiten sich sportlich auszutoben gibt es schließlich genug.
picture by © Paul Felgentreff / PIXELIO / pixelio.de

So bleibt man auch im Winter in Bewegung

Inlinehockey – Anstrengung auf ganzer Linie

Inlinehockey – Anstrengung auf ganzer Linie

Es ist schon keine leichte Sache, einen Puck unter Kontrolle zu behalten und ihn an den Abwehrspielern vorbei ins gegnerische Tor zu befördern. Dies noch dazu auf Inlineskates zu bewerkstelligen, macht es allerdings noch schwerer.

Inlinehockey ist ein interessanter und vor allem schneller Sport, der sowohl konditionell als auch technisch hohe Anforderungen an die Spieler stellt. Bis auf den ähnlichen Namen gibt es zum Feldhockey, das bereits vor zwei Wochen vorgestellt wurde, keinerlei Parallelen. Das schnelle Spiel auf Rollen ist eine absolute Randsportart, die lediglich in einigen Aspekten mit Eishockey vergleichbar ist.

Inlinehockey wurde früher hauptsächlich von Jugendlichen in der Freizeit betrieben. Da der Trend allerdings immer weitere Kreise zog und besonders im Ausland boomte, etablierte sich 1998 auch in Deutschland ein professioneller Ligenbetrieb. Jährlich werden seither unter dem Dach des Deutschen Rollschuh- und Inline-Verbandes (DRIV) in der 1.

Bundesliga die Deutschen Meisterschaften ausgespielt. Wer Inlinehockey in Deutschland professionell ausüben möchte, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass damit kein Geld zu verdienen ist. Die Kosten für die Ausrüstung und die Anfahrt zu Auswärtsspielen fallen auch in der ersten Liga auf den einzelnen Spieler zurück.

Inlinehockey ist aufgrund seiner technischen Anforderungen und der erhöhten Verletzungsgefahr allerdings kein Sport für jeden. Besonders wichtig ist es, im richtigen Alter den Einstieg zu finden – zwischen 9 und 12 Jahren gilt dabei als optimal, da man so genug Zeit hat, sich an die komplexen Bewegungsabläufe zu gewöhnen und die Angst vor Stürzen ist in jungem Alter auch geringer. Gespielt wird 4x 15 Minuten auf einem Spielfeld mit einer Fläche von ca.60 x 30 Metern. Anders als beim Eishockey stehen sich hier nur vier Feldspieler und ein Torwart gegenüber, sodass das Spiel recht rasant und torreich vonstatten geht.

Häufig wird die Sportart mit dem Vorurteil belegt, äußerst brutal und kämpferisch zu sein, allerdings zu Unrecht: Nach den Regeländerungen vor einigen Jahren sind weder im Inline- noch im Eishockey Tacklings oder andere Körperkontakte erlaubt. Nichtsdestotrotz wird der Sport überwiegend vom männlichen Geschlecht ausgeübt und nur vereinzelt behaupten sich Frauen in dem rasanten Spiel.

Ein weiterer Grund, warum sich Inlinehockey zu keinem weit verbreiteten Freizeitsport entwickelt hat, liegt darin begründet, dass die Anschaffung der Ausrüstung vergleichsweise teuer ausfällt. Bevor es mit dem Training los gehen kann, müssen zwischen 500 und 1.500 Euro investiert werden. Wichtig sind insbesondere stabile Skates, die der enormen Belastung auf dem Feld standhalten. Preislich beginnen diese ab 100 Euro, wobei die Rollen bei professioneller Betätigung für 50 Euro ca. alle sechs Monate ausgewechselt werden müssen. Hinzu kommen Schienbein- und Ellbogenschoner, Helm und mindestens ein Hockeyschläger sowie eine spezielle Tasche, um die ganze Ausrüstung zu transportieren.
Wer jetzt Lust bekommen hat, sich auf Rollen mit Schläger und Puck zu versuchen, kann sich Zuhause sein eigenes Hockeyfeld anschaffen. Die Alternative beim Inlinehockey ist verhältnismäßig günstig und bringt Abwechslung in den Sportalltag.

Spielend fit mit E-Sport

Spielend fit mit E-Sport

Joggen und Bolzen auf dem Fußballplatz sind für viele Jugendliche die Sportarten und Freizeitbeschäftigungen schlechthin. Der Körper wird in Schwung gebracht, der Puls steigt und soziale Kontakte werden gepflegt. Doch immer die gleichen Bewegungsabläufe auszuüben, kann auf Dauer schon etwas langweilig werden. Ich kenne das. Deshalb habe ich ständig Lust etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht Golf oder Yoga? Sich anderen Sportarten zu widmen, macht Spaß und bringt Abwechslung in den Alltag. Nicht selten scheitern die sportlichen Pläne allerdings an der fehlenden Ausrüstung, an mangelnden Angeboten in der Umgebung oder einfach am zeitlichen Aspekt. Im Zeitalter von immer ausgefalleneren technischen Clues geht es allerdings auch anders – bequem von Zuhause aus. Man tausche einfach Konsole gegen Golfplatz und Joystick gegen Schläger. Die einzige Frage, diese sich stellt, ist inwiefern die virtuelle Tätigkeit beim E-Sport den Sport ersetzen kann.
 
Nintendo, Playstation oder Xbox sind die großen Spielkonsolen, die in nahezu jedem Haushalt zum festen Inventar gehören. Das „Zocken“ vor dem Bildschirm ist besonders bei Jugendlichen ein beliebter Zeitvertreib – ob allein, mit Freunden oder online in der Community – die Welt der Games bietet unzählige Alternativen und Möglichkeiten. Von vielen belächelt, organisieren sich zahlreiche Gamer in Clans, anstatt sich in Fußballvereinen auszutoben. Spricht man von professionellen Wettkämpfen im Austragen von Computerspielen, ist von E-Sport die Rede. Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und Durchhaltevermögen sind wichtige Anforderungen, die jeder Spieler mitbringen sollte und eine Parallele zu „realen“ Sportarten außerhalb der virtuellen Welt bilden. In Spielen wie Counter Strike, Battlefield oder FIFA stellen die Gamer ihr Können und ihre Fingerfertigkeit am Joystick unter Beweis. Wenn Bewegung allerdings nur noch virtuell stattfindet, bleibt die persönliche Fitness schnell auf der Strecke.
 
Auf dieses Problem haben Konsolenhersteller bereits reagiert – die Nintendo „Wii Fit“, die Playstation 3 „Move Fitness“ und die Xbox 360 gehören zu den schlagenden Antworten. Die gefragten Fitness-Spiele animieren den Spieler sich zu bewegen und imitieren Sportarten wie Bowling, Golf oder Zumba virtuell am Bildschirm. Dabei wird voller Körpereinsatz verlangt und so manche Kalorien verbrannt. Je nach Game gehört eine entsprechende Ausrüstung zum Spiel, die ein möglichst realistisches spielerisches Erleben ermöglicht. Bei dem Vorreiter und Klassiker unter den Fitness-Spielen, der Wii Fit, steht der Spieler auf dem sogenannten Balance-Board, einem Brett mit Sensoren, und führt darauf verschiedene Trainingsübungen aus. Durch die Verlagerung des Gewichts auf dem Board werden die realen Bewegungen auf den Bildschirm übertragen. Immer ausgefallenere Fitness-Spiele erobern den Markt und motivieren Sport-Muffel ihren Körper mit der nötigen Portion Spaß in Form zu bringen.
 
Was zwar gut klingt, ist aber kein Ersatz für echte sportliche Aktivitäten. Der Grund: Beim Sport ist der Kalorienverbrauch deutlich höher als beim virtuellen Training. Bei einem realen Boxtraining verbrennt der Sportler zum Beispiel 300 Kalorien mehr als mit der Wii-Fit. Beim Tennis auf dem Tennisplatz werden 180 Kalorien mehr verbraucht und immerhin noch 40 Kalorien sind es beim Bowling, Golfen oder Baseball-Spielen ohne Konsole. Nichtsdestotrotz ist die Bewegung vor dem Bildschirm allemal besser als gar keine. Vor allem Übergewichtige oder Personen mit Zeitknappheit finden hier ihren Zugang zum Sport.
 
Wie es viele sicherlich von der Anmeldung im Fitnessstudio kennen, reicht die Anschaffung allein nicht aus. Damit sich überhaupt ein positiver Trainingseffekt einstellt, ist es wichtig, dass die Motivation zu den Fitness-Spielen anhält und die Konsole nicht zum reinen Staubfänger wird. Mein Tipp ist daher zu zweit oder in der Gruppe zu trainieren – das macht Spaß und bringt Antrieb.
 
An der Deutschen Sporthochschule in Köln war die virtuelle Sportwelt übrigens auch schon Thema. Mehr Infos dazu findet ihr hier.
 
picture by © Markus Hein / PIXELIO / pixelio.de

Powerhoop: Der etwas andere Hula-Hoop Reifen

Britta Heimsath ist bei engelhorn sports als Abteilungsleiterin im Bereich Jahressport und Fitness tätig. In ihrer Freizeit entspannt sie gerne bei Yoga und probiert jegliche Geräteneuheit aus, die sie in den eigenen vier Wänden sportlich werden lässt.
 
Powerhoop? Was ist das denn? dachte ich, als ich davon zum ersten Mal gehört habe.
Sein Vorfahre, der gute alte Hula-Hoop-Reifen, war mir natürlich noch aus der Kindheit geläufig, aber sein futuristischer Nachfolger wollte dringend von mir erprobt werden.
 
Das Produkt
Der Powerhoop ist eine neue Form des Gymnastikreifens/ Hula-Hoop-Reifens, den man in zwei Gewichtsklassen bekommen kann: 1,5kg und 1,7kg (erhältlich ab 59,95€). Der fröhlich bunte Reifen ist gepolstert und mit seiner gewellten Innenseite erzielt man laut Hersteller bei regelmäßiger Anwendung tolle Ergebnisse. Durch diese einzigartige Konstruktion revolutioniert der Powerhoop das klassische Hula-Hoop-Hüftkreisen und wartet mit wirklich verlockenden Versprechungen auf: Stärkung der Rückenmuskulatur, schlankere Taille und Hüfte, Gewichtsverlust und Kalorienverbrennung, kräftigere Innenmuskulatur und verbesserte Koordination.
 
Meine Erfahrung
Nachdem ich das alles gehört hatte, war für mich klar: das musst du unbedingt ausprobieren. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ziemlich skeptisch an die Sache herantrat, da ich zu den Personen gehöre, die zuhause zig Fitnessgeräte in der Ecke verstauben lassen, weil diese nicht das gehalten haben, was versprochen wurde. Egal, ich wollte es wissen! Also Powerhoop gekauft und ab nach Hause mit dem Wundergerät.
 
Was mir bereits beim Kauf des Powerhoops positiv auffiel, war, dass dieser praktischerweise in acht Einzelteile verpackt ist und erst nach dem Auspacken zusammengesteckt wird. Wer also auch im Urlaub nicht auf den Powerhoop verzichten möchte, muss sich beim Kofferpacken keine großen Gedanken machen.
 
Am ersten Tag habe ich morgens und abends zunächst ganz locker, dann schon ein klein wenig angestrengt, fünf Minuten die Hüften geschwungen. Hat viel Spaß gemacht und bei mir auch gleich gut funktioniert. Natürlich muss man etwas üben, da sicher die meisten seit Jahren keinen Hula-Hoop-Reifen mehr benutzt haben, allerdings erleichtert die gewellte Innenseite das Obenhalten des Reifens erheblich. Nicht unterschätzen darf man auch, dass man für die Ausübung ein wenig Platz braucht, schließlich hat der Powerhoop einen Durchmesser von circa einem Meter und macht sich dementsprechend breit.
 
Am nächsten Tag wollte ich gleich ganz ambitioniert weiter machen, was aber leider nicht ging, da ich das Gefühl hatte, am Tag davor mindestens tausend Sit-Ups gemacht zu haben. Der Powerhoop tat also tatsächlich seine Wirkung. Also habe ich einen Tag pausiert. Diesen Rhythmus habe ich eine Woche eingehalten und mittlerweile hat sich mein Körper daran gewöhnt. Zweimal täglich kreisen der Powerhoop und ich nun gemeinsam. Ohne zu pausieren, wohlgemerkt. Das Beste ist, es funktioniert richtig gut! Mein Rücken fühlt sich gestärkt an, die Taille ist fest und die Hüfte schmilzt. Fazit: Mein Powerhoop wird definitiv nicht in der Ecke verstauben, die Investition hat sich gelohnt!

Powerhoop: Der etwas andere Hula-Hoop Reifen

Trend-(sport?) Planking – Volle Spannung

Trend-(sport?) Planking – Volle Spannung

Es geht fast überall: Am Arbeitsplatz, vor berühmten Sehenswürdigkeiten, auf einem Haltestellen-Schild oder einfach auf dem Boden – die Rede ist von Planking, auf Deutsch Beplankung. Man legt sich plankenähnlich völlig steif und kerzengerade an die verrücktesten Plätze und nennt es Trendsport. Nur was steckt eigentlich dahinter? Ich habe mich einmal auf den Weg gemacht und einen Selbsttest durchgeführt.

Das Prinzip von Planking ist zunächst einmal sehr simpel: Man legt sich mit dem Gesicht nach unten und seitlich angelegten Armen, meist an öffentlichen Plätzen, steif hin und lässt sich fotografieren. Manche nennen es Sport, andere ein Internet-Phänomen, wiederum andere völligen Schwachsinn.

In jedem Fall ist Planking ein Phänomen der Neuzeit, das derzeit deshalb so beliebt und populär ist, weil die Menschen im Web 2.0. ihre verrückten Fotos teilen können. Wie sportlich Planking letztendlich ausfällt, ist jedem selbst überlassen. Ein gewisses Maß an Körperspannung ist allerdings in jedem Fall nötig, um ein halbwegs passables Bild in den Kasten zu bekommen.

Ob man sich jetzt durch das Klettern auf Häuser oder Geländer Gefahren aussetzt oder sich einfach nur flach und steif auf den Boden legt, entscheidet man selbst. Ich jedenfalls habe mich in meiner Heimatstadt Köln auf die Suche nach einem schönen Ort zum Planken begeben und fand mich natürlich an Kölns Wahrzeichen Nummer 1 wieder – dem Kölner Dom. Nachdem ich erste Fotos auf einer Anhöhe mit dem Dom im Hintergrund gemacht hatte, wollte ich mehr Action, also habe ich mir zwei auseinanderliegende Stangen gesucht und mich einfach mal dazwischen geplankt. Das war eindeutig anstrengender als ich erwartet hätte, da ich meinen Körper permanent angespannt halten musste, ohne mich wirklich festhalten zu können. Was blieb, waren schöne Erinnerungsfotos von mir und dem Dom sowie eine neue Erfahrung.

Alleine bin ich als Planker ganz sicher nicht mehr. Ob Nachrichtensprecher oder Basketball-Stars – sie alle sind bereits auf den Trend aus Australien aufgesprungen. Die Facebook-Gruppe Planking Deutschland hat über 1.200 Mitglieder, in Australien gefällt 175.000 Menschen Planking und sogar ein Planking-Verbotsschild gibt es schon.
Phänomen Planking – auch für Sportler interessant?

Slacklinen schult Gleichgewicht und Körpergefühl

Slacklinen schult Gleichgewicht und Körpergefühl

Es sieht auf den ersten Blick schon ein wenig komisch aus und eine gewisse Ähnlichkeit zum Seiltanzen ist nicht abzustreiten. Beim Slacklinen, auch Sacklinen oder einfach Slacken genannt, wird ein Gurtband zwischen zwei Befestigungspunkte, in der Regel Bäume, gespannt. Auf diesem Gurt kann anschließend balanciert oder gesprungen werden – je nach Anforderung und Schwierigkeitsstufe. Das Band dehnt sich unter der Last der Person, die darauf balanciert. Die Dynamik verlangt ein ständiges Ausgleichen der eigenen Bewegung. Dadurch wird der Gleichgewichtssinn geschult und das Körpergefühl verbessert. Eine perfekte Ergänzung zu anderen Sportarten wie Klettern, Skifahren oder Snowboarden.
Wie bei so vielen neuen Sportarten lohnt sich auch hier einfach das Ausprobieren. Das Slacken sieht zwar schwierig und speziell aus, ist aber grundsätzlich für Jedermann geeignet. Und auch wenn am Anfang noch nicht alles klappt, solltet ihr nicht sofort aufgeben. Bei meiner ersten Slacklining-Erfahrung in diesem Sommer konnte ich mich auch nicht lange auf dem gespannten Gurtband halten. Da ich ansonsten hauptsächlich Ausdauer- und Mannschaftssport betreibe, waren die Bewegungsabläufe für mich völlig fremd. Ein Zusammenspiel zwischen Balance, Konzentration und Koordination war gefragt. Um wirklich gut zu sein, sollte man regelmäßig auf der Slackline tänzeln. Allerdings habe ich gemerkt, dass sich auch nach kurzer Übungsphase schnell Erfolge einstellen, sodass es nicht verwundert, dass an warmen Sommertagen kaum ein Park ohne Slackliner aufwartet. Denn die junge Sportart zählt definitiv zu den neuen Trends, ist faszinierend und abwechslungsreich.

Auf geht’s: Slacklinen macht Spaß und bringt Abwechslung. Bei euren ersten Balancier-Versuchen solltet ihr aber am besten jemanden an eurer Seite haben, der schon vertraut mit dem Slacken ist. Tipps und Hilfestellungen von Profis sind nie verkehrt. Wer erfahren ist, kann sich auch an einfallsreicheren Orten versuchen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

picture by © Albrecht E. Arnold / PIXELIO / www.pixelio.de

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