Kategorie: Fitness & Yoga

Trend-(sport?) Planking – Volle Spannung

Trend-(sport?) Planking – Volle Spannung

Es geht fast überall: Am Arbeitsplatz, vor berühmten Sehenswürdigkeiten, auf einem Haltestellen-Schild oder einfach auf dem Boden – die Rede ist von Planking, auf Deutsch Beplankung. Man legt sich plankenähnlich völlig steif und kerzengerade an die verrücktesten Plätze und nennt es Trendsport. Nur was steckt eigentlich dahinter? Ich habe mich einmal auf den Weg gemacht und einen Selbsttest durchgeführt.

Das Prinzip von Planking ist zunächst einmal sehr simpel: Man legt sich mit dem Gesicht nach unten und seitlich angelegten Armen, meist an öffentlichen Plätzen, steif hin und lässt sich fotografieren. Manche nennen es Sport, andere ein Internet-Phänomen, wiederum andere völligen Schwachsinn.

In jedem Fall ist Planking ein Phänomen der Neuzeit, das derzeit deshalb so beliebt und populär ist, weil die Menschen im Web 2.0. ihre verrückten Fotos teilen können. Wie sportlich Planking letztendlich ausfällt, ist jedem selbst überlassen. Ein gewisses Maß an Körperspannung ist allerdings in jedem Fall nötig, um ein halbwegs passables Bild in den Kasten zu bekommen.

Ob man sich jetzt durch das Klettern auf Häuser oder Geländer Gefahren aussetzt oder sich einfach nur flach und steif auf den Boden legt, entscheidet man selbst. Ich jedenfalls habe mich in meiner Heimatstadt Köln auf die Suche nach einem schönen Ort zum Planken begeben und fand mich natürlich an Kölns Wahrzeichen Nummer 1 wieder – dem Kölner Dom. Nachdem ich erste Fotos auf einer Anhöhe mit dem Dom im Hintergrund gemacht hatte, wollte ich mehr Action, also habe ich mir zwei auseinanderliegende Stangen gesucht und mich einfach mal dazwischen geplankt. Das war eindeutig anstrengender als ich erwartet hätte, da ich meinen Körper permanent angespannt halten musste, ohne mich wirklich festhalten zu können. Was blieb, waren schöne Erinnerungsfotos von mir und dem Dom sowie eine neue Erfahrung.

Alleine bin ich als Planker ganz sicher nicht mehr. Ob Nachrichtensprecher oder Basketball-Stars – sie alle sind bereits auf den Trend aus Australien aufgesprungen. Die Facebook-Gruppe Planking Deutschland hat über 1.200 Mitglieder, in Australien gefällt 175.000 Menschen Planking und sogar ein Planking-Verbotsschild gibt es schon.
Phänomen Planking – auch für Sportler interessant?

Slacklinen schult Gleichgewicht und Körpergefühl

Slacklinen schult Gleichgewicht und Körpergefühl

Es sieht auf den ersten Blick schon ein wenig komisch aus und eine gewisse Ähnlichkeit zum Seiltanzen ist nicht abzustreiten. Beim Slacklinen, auch Sacklinen oder einfach Slacken genannt, wird ein Gurtband zwischen zwei Befestigungspunkte, in der Regel Bäume, gespannt. Auf diesem Gurt kann anschließend balanciert oder gesprungen werden – je nach Anforderung und Schwierigkeitsstufe. Das Band dehnt sich unter der Last der Person, die darauf balanciert. Die Dynamik verlangt ein ständiges Ausgleichen der eigenen Bewegung. Dadurch wird der Gleichgewichtssinn geschult und das Körpergefühl verbessert. Eine perfekte Ergänzung zu anderen Sportarten wie Klettern, Skifahren oder Snowboarden.
Wie bei so vielen neuen Sportarten lohnt sich auch hier einfach das Ausprobieren. Das Slacken sieht zwar schwierig und speziell aus, ist aber grundsätzlich für Jedermann geeignet. Und auch wenn am Anfang noch nicht alles klappt, solltet ihr nicht sofort aufgeben. Bei meiner ersten Slacklining-Erfahrung in diesem Sommer konnte ich mich auch nicht lange auf dem gespannten Gurtband halten. Da ich ansonsten hauptsächlich Ausdauer- und Mannschaftssport betreibe, waren die Bewegungsabläufe für mich völlig fremd. Ein Zusammenspiel zwischen Balance, Konzentration und Koordination war gefragt. Um wirklich gut zu sein, sollte man regelmäßig auf der Slackline tänzeln. Allerdings habe ich gemerkt, dass sich auch nach kurzer Übungsphase schnell Erfolge einstellen, sodass es nicht verwundert, dass an warmen Sommertagen kaum ein Park ohne Slackliner aufwartet. Denn die junge Sportart zählt definitiv zu den neuen Trends, ist faszinierend und abwechslungsreich.

Auf geht’s: Slacklinen macht Spaß und bringt Abwechslung. Bei euren ersten Balancier-Versuchen solltet ihr aber am besten jemanden an eurer Seite haben, der schon vertraut mit dem Slacken ist. Tipps und Hilfestellungen von Profis sind nie verkehrt. Wer erfahren ist, kann sich auch an einfallsreicheren Orten versuchen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

picture by © Albrecht E. Arnold / PIXELIO / www.pixelio.de

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