Schlagwort: Outdoor

Buchvorstellung – Hysterie des Körpers

Es ist das Buch eines Mannes, der in Deutschlands Promi-Landschaft wie kaum ein Zweiter für Extremsport hart am Limit steht. Joey Kelly liebt so ziemlich alles, was naturverbunden, verrückt und extrem ist. In seinem vor gut einem Monat erschienenen Buch „Hysterie des Körpers“ beschreibt das Mitglied der Kelly Family eine ganz besondere Reise durch Deutschland. Zu Fuß wanderte er von Wilhelmshaven bis auf die Zugspitze. Er aß und trank nur das, was die Natur hergab und schlief lediglich unter einer Plane.
„Hysterie des Körpers“ spiegelt den Menschen und Extremsportler Joey Kelly wider. Ein Mann, der schon die exotischsten Ecken der Welt bereiste, um sich den härtesten Ultra-Wettkämpfen zu stellen, berichtet hautnah von seinen Erfahrungen und Erlebnissen – von Einsamkeit, widrigen Wetterbedingungen und den Gedanken während all dieser Zeit. Drei Wochen brauchte Kelly, der jeden Tag ungefähr 50 Kilometer zurücklegte, bis er schließlich auf der Zugspitze stand.
Auch wenn Kelly bereits mehrere Extremsportrekorde aufstellte – unter anderem absolvierte er die acht härtesten Ironman innerhalb eines Jahres – so merkt der Leser im Buch sehr schnell, dass dieser Lauf durch Deutschland, bei dem Hunger und Durst ihn an den Rande des Wahnsinns brachten, so etwas wie der Lauf seines Lebens war. Sehr häufig schweift Kelly in Gedanken ab und vielleicht konnte man noch nie zuvor so tiefe Einblicke in die Zeit der Kelly Family gewinnen, wie in diesem Buch. Er verarbeitet viel auf den rund 900 Kilometern durch Deutschland – das meiste davon ist im Buch nachzulesen.
„Hysterie des Körpers“ ist der Erlebnisbericht eines Extremsportlers, der an seine physischen und psychischen Grenzen stößt, sowie die Autobiographie eines Prominenten, den viele mittlerweile nur noch durch die zahlreichen Auftritte in Stefan Raabs TV-Shows kennen. Wer schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht hat, den wird dieses Buch fesseln.
Ob man nun Berichte eines Menschen in Grenzsituationen lesen will, an den Hintergründen der Kelly Family interessiert ist oder wissen will, wie ein Mann die Arbeit als Manager eines Familien-Unternehmens, die zahlreichen Auftritte als Promi sowie die Teilnahme an den vielleicht härtesten Sportveranstaltungen der Welt unter einen Hut kriegt, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

Buchvorstellung – Hysterie des Körpers

E.O.F.T. – Outdoor-Abenteuer extrem

Es ist wieder soweit: Die European Outdoor Film Tour 2011/12 (E.O.F.T.) tourt seit Oktober durch Deutschland und präsentiert auf über 150 Veranstaltungen die besten Outdoorsportfilme des Jahres. Das größte Filmevent der europäischen Outdoor-Community lockt auch dieses Jahr mit zehn beeindruckenden Filmdokumentationen Massen in die Vorführungssäle und so war der Andrang auch am Sonntagabend gewaltig, als ich die Vorstellung in Köln besucht habe. Gelohnt hat es sich aber allemal. Atemberaubende und unterhaltsame Outdoor-Spektakel haben mich 120 Minuten gefesselt und durch sportliche Extreme geführt! Ein kurzer Rückblick:
 
20 Uhr – noch eine halbe Stunde bis Filmstart und ich staune nicht schlecht über die unzähligen Menschen vor den Satory Sälen in Köln. Obwohl die Veranstaltung längst ausverkauft ist, stehen mehr als 100 Leute auf der Straße und hoffen auf Einlass. Und sie haben Glück: Die Veranstalter lassen sich nicht lange bitten und räumen kurzer Hand zusätzliche Steh- und Treppenplätze für die wartende Menge frei.
 
Ob Abenteuerliebhaber, Outdoor-Fanatiker oder Film-Interessierter: bei der E.O.F.T. kommt jeder auf seine Kosten. Sportliche Highlights, die über jegliche Grenzen der Vorstellungskraft hinausgehen, faszinieren das Publikum spürbar. Eine der beeindruckendsten Dokumentationen begleitet Outdoorsportler beim Rissklettern am Castleton Tower in Utah. Die Akteure: Frauen mit geballter Power. Eine davon ist Lynn Hill, die erste Frau, die den gefährlichen Felsen in den 80er Jahren bereits frei geklettert ist und damit ganz neue Maßstäbe setzte. Über zehn Jahre konnte kein Mann an ihre Leistung anknüpfen.
Und auch dieses Mal lassen sich die weltbesten Kletterinnen selbst von einem aufziehenden Gewitter nicht aus der Fassung bringen, im Gegenteil: Das Wetterspektakel sorgte für faszinierende Himmelsaufnahmen über der Landschaft von Utah.
 
Für viele Lacher sorgt dagegen der Filmbeitrag über die Baffin Babes. Die zwei Schwestern aus Schweden, Vera und Ema, und ihre beiden norwegischen Freundinnen Ingeborg und Kristin haben in 80 Tagen über 1 200 Kilometer auf Skiern in der Arktis zurückgelegt. Die Expedition entlang der kanadischen Insel Baffin Island forderte von den vier Mädels, die sich bei -40° Kälte und mit 100 Kilo im Gepäck durch die Eislandschaft schlugen, alles ab. „Train to get fit and eat to get fat“ war das Motto der Baffin Babes im Vorfeld der extremen Outdoor-Tour. Mit viel Witz, nackter Haut und einem Hang zur Selbstironie begeistern die Power-Frauen das Publikum.
 
Deutlich angespannter ist die Stimmung während der Filmdokumentation über die Kajak-Expedition im Kongo. Das Abenteuer, das die Kajak-Erprobten Hendri, Chris und Ben über 4 300 Kilometer durch Zentralafrika und über reißende Stromschnellen führte, gilt als besonders gefährlich und schon der Einstieg stellte den Abenteurern mit korrupten Soldaten erste Hindernisse in den Weg. Nilpferde und Krokodile, die an Ufergebieten lauerten, waren weitere Gefahrenherde und lassen das Publikum in den Satory Sälen einen Moment verstummen. Eine Dokumentation, die offen darstellt, dass das Risiko stets Teil der extremen Outdoor-Erfahrungen ist.
 
Weitere Filmbeiträge über eisige Temperaturen, schwindelerregende Höhen und bewegende Plastiktüten boten Abwechslung für jeden Filmliebhaber. Wer sich von den faszinierenden Dokumentationen, atemberaubenden Bildern und Menschen, die über ihre Grenzen hinausgehen, fesseln lassen möchte, sollte unbedingt eine der anstehenden Vorstellungen besuchen oder die DVD zur E.O.F.T. erwerben. Die Termine findet ihr auf der Homepage zum Event.
Bei engelhorn sports gibt es im Store in N5 im 2.OG Karten für die Vorstellungen in Mannheim zu kaufen, allerdings gibt es lediglich noch für die Zusatzvorstellung am 28.11.2011 Tickets.

E.O.F.T. – Outdoor-Abenteuer extrem

Der leichte Weg zu wandern

Großer Rucksack, schwere Stiefel, dicke Sohlen – sehr oft assoziieren wir hiermit einen klassischen Bergsteiger; einen Wanderer, der für mehrtägige Touren durch die Berge entsprechende Ausrüstung braucht. „Lieber zu viel als zu wenig“ so das einschlägige Credo der wandernden Zunft. Was aber vor einigen Jahren noch praktisch war, wird jetzt zur Last. Umpacken ist angesagt seitdem der neue Trend „Ultralight-Backpacking“ aus den Vereinigten Staaten herüberschwappt.
Bereits seit einiger Zeit sind immer mehr Berggeher zu sehen, die auf den ersten Blick auch für normale Jogger gehalten werden könnten. Leichte Laufschuhe, T-Shirt und Jogginghose sprechen ein deutliches Zeichen. Einziger Unterschied: Der nahezu winzige Rucksack auf dem Rücken: Ultraleicht-Wanderer brechen zu mehrtätigen Touren auf, erklimmen oft auch hohe Berge und sind dabei fast doppelt so schnell wie der gewöhnliche Wanderer.
Das Geheimnis der Schnelligkeit solcher Leichtgewicht-Bergsteiger ist ganz simpel: Flexibilität. Ein Wanderstock ist nicht ausschließlich ein Wanderstock, nachts wird er zum Stützpfeiler für das ultraleichte Zelt. Und der nächtliche Schutz vor Kälte fungiert tagsüber als Mantel. Denn immer gilt: Jedes Gramm zählt. Ehering? Zahnbürste? Unnötiger Ballast! Zur Zahnpflege reicht auch ein elastischer Fingerhut. Die Ausrüstung muss funktional, präzise und leicht sein, ohne dabei an Qualität zu verlieren.
Denn jedes Gramm weniger bedeutet nicht nur eine schnellere Wandertour, es schont ebenso die Gelenke und beansprucht die Gesundheit weniger. So ist auch für ältere Menschen das Leichtgewicht-Wandern von Vorteil.
Der Handel hat sich mittlerweile auf die leichte Art des Wanderns eingestellt. Nahezu jeder Outdoorausrüster bietet eine ultraleichte Variante von Rücksäcken, Kleidung und sonstigen Gebrauchsgegenständen an. Ob Mountain Running Schuhe oder schnelltrocknende Mikrofibre-Handtücher – der Ultralight-Backpacker wird immer häufiger fündig. Mit den auf den Wanderer zugeschnittenen Produkten wächst aber auch der Anspruch an den Wanderer selbst. Ultralight-Backpacker sollten bereits über Trekking-Erfahrung verfügen, um genau zu wissen, wo ein Gramm gespart werden kann und wo nicht.
Den Stein ins Rollen brachte vor ungefähr 25 Jahren der US-Amerikaner Ray Jardine, der es schaffen wollte, auf möglichst schnellem Weg die nationalen Wanderrouten in den USA zu absolvieren. Nun scheint auch das Wandervolk Deutschland auf den leichten Geschmack gekommen zu sein.

Von Lance zu Ben – Sport mit dem Hund

Viele meiner guten Freunde nennen mich Lance. Dieser Spitzname stammt noch aus der Zeit, in der ich außer Mountainbiken und Marathon-Training nicht viel anderes im Kopf hatte. Gewisse Ähnlichkeiten mit einem bekannten US-Radfahrer waren nicht abzustreiten… Im Laufe der letzten Jahre haben aber zum Glück noch ein paar andere Dinge Platz in meinem Leben gefunden. Meine Kollegen bei engelhorn in der e-Commerce Abteilung nennen mich schlicht Michael. Zuhause bin ich der Papa und das Herrchen bzw. der „Dosenöffner“ für unseren Labi-Hund Ben.
Outdoor-Sport ist für mich neben meiner Familie so ziemlich das Wichtigste. Ob Mountainbiken, Sport-Klettern, Klettersteige, Bergtouren oder im Winter Snowboarden und Schneeschuhwandern… so wirklich zuhause bin ich in meiner Freizeit selten. Nicht zuletzt, da unser Hund ja auch gefordert werden will, wobei ich an dieser Stelle anmerken muss, dass sich mein Freizeitverhalten auf Grund meiner zwei kleinen Kinder drastisch verändert hat. Alpencross per Bike oder Dolomiten-Cross per Pedes, tagelang Klettersteig-Routen in den Brenta-Dolomiten verfolgen oder irgendwelche Boulder in der Pfalz testen – alles Dinge und Touren auf die ich derzeit verzichten muss.
In den vergangenen zwei Jahren habe ich dafür sehr viel Zeit mit meinem Hund verbracht. Bei Ben (inzwischen sechs Jahre alt) haben wir sehr viel Wert auf eine gute Erziehung und Gehorsam gelegt. Er genießt neben der klassischen Begleithundeprüfung eine Ausbildung zum Therapiebegleithund. Als Folge dieser Ausbildung durfte er sich dann auch Schulhund nennen und begleitete meine Frau, die an einer Sehbehinderten-Schule in Mannheim unterrichtet, in die Schule und war dort Klassenliebling.
Durch meine Leidenschaft zu den Bergen, habe ich ihn – wann immer möglich – mit auf Wanderungen und Touren genommen und mit der Zeit wurde er auch richtig bergfest. Unsere gemeinsamen Highlights waren dabei eine einwöchige Alpenüberquerung von Innsbruck zum Brenner See und die Besteigung der Tschaggunser Mittagsspitze (2168m) im Montafon im vergangenen Sommer. Der Gipfel war zwar nicht besonders hoch, aber aufgrund der Kletterpassagen im letzten Teil und mit einem Hund in dieser Größe und Gewichtsklasse (ca. 26kg) durchaus eine Herausforderung. Die wirkliche Schwierigkeit war dabei aber nicht der Aufstieg, sondern – wie so oft – das Wiederhinuntergelangen, was nach getaner Arbeit allerdings für wirkliche Glücksgefühle sorgte.
Im Alltag gehe ich mit Ben oft im Käfertaler Wald joggen, um uns für unsere Wettkämpfe im Turnierhundesport fit zu halten. Wir üben den s. g. Vierkampf 2 aus, bestehend aus einer Gehorsams-Prüfung und 3 Laufdisziplinen mit Hindernissen, die der Hund überspringen muss. Gewertet wird nach Zeit und Fehlerpunkten.
Bei den südwest-deutschen und Kreismeisterschaften hat sich das viele Training bereits bemerkbar gemacht und wir konnten dort schon einige Topplatzierungen erreichen. Unser großes Ziel für dieses Jahr, bei der Deutschen Meisterschaft Ende August in Weeze am Niederrhein einen vorderen Platz zu erreichen, haben wir leider nicht ganz geschafft … und das trotz Trainings bei Wind und Wetter und jeder erdenklichen Gemütslage.“
Natürlich war das Teilnehmerfeld sehr stark, jedoch glaube ich, dass wir mit ein bisschen mehr Routine und weniger Nervosität einige Fehler hätten vermeiden können und weiter vorne gelandet wären.
Neben der Wettkampfvorbereitung helfen mir die Waldausflüge mit Ben allerdings auch beim Ausblenden der Bürohektik und beim Abschalten. Dabei ist es uns gleich, welche Jahreszeit und welches Wetter herrscht, denn auch oder gerade bei Regen kommt eine ganz besondere Stimmung im Wald auf.
Mein großes Zukunftsziel ist der Appalachian Trail in den USA. Der Trail gehört dabei mit 3.500km zu den längsten Fernwanderwegen der Welt und führt vom Springer Mountain in Georgia bis zum Mount Katahdin in Maine … diesen Trail einmal mit Ben zu laufen – das ist mein Traum.

Von Lance zu Ben – Sport mit dem Hund

GPS und Geocaching

Jörg, was machst du beruflich und wie ist deine Verbindung zu engelhorn sports?
Ich bin bei engelhorn sports in der Outdoorabteilung tätig und dort der Experte für alles, was GPS angeht. Außerdem veranstalte ich GPS-Orientierungskurse, d.h. die Leute haben ein GPS-Gerät, eine Karte und einen Kompass in der Hand und lernen unter meiner Anleitung einen ganzen Tag lang im Wald, auch im Unterholz, mit dem Gerät umzugehen. Ins Unterholz gehen wir deshalb, weil man dann keinen Weg mehr sieht und vollkommen auf das Gerät angewiesen ist.
 
In Sachen GPS ist jetzt ja gerade Geocaching gerade in aller Munde, d.h. Leute laden sich von diversen Webseiten bestimmte Koordinaten herunter, suchen diese dann mit ihrem GPS-Gerät und finden dort einen sogenannten Geocache vor, der weitere Koordinaten für die nächste Suche enthält. Was hältst du von diesem Trendsport?
Geocaching führt auf eine sehr spaßige Weise an das Thema GPS-Navigation heran. Der Begriff kommt ursprünglich aus dem Englischen, ein Cache ist nichts anderes als ein geheimes Lager, das die Trapper früher genutzt haben, um ihre Felle zu lagern, entweder unter der Erde oder auch auf Pfählen. Heute verwendet man den Begriff als Synonym für einen „versteckten Schatz“. Beim sogenannten Letterboxing z. B. fängt man mit einer Zielkoordinate an, die ich mir entweder aus dem Internet herunterlade oder bei privaten Veranstaltern oder Tourismusbüros erhalte. Wenn ich den Punkt mit dem GPS gefunden habe, finde ich dort eine Dose mit Aufgaben darin, die mich zum nächsten Punkt weiterverweisen, das Ganze ist also so eine Art digitale Schnitzeljagd.
Ich finde das insbesondere dann eine ziemlich gute Sache, wenn Leute, die sonst eigentlich gar kein Faible fürs Wandern haben, auf einmal doch wieder in die Natur gehen. Auch wenn das mitunter echt lustig aussehen kann, weil sie mit dem Ding im Gesicht durch den Wald rennen und eigentlich überhaupt gar keine Ahnung haben, wo sie eigentlich gerade sind. Allerdings lernt man beim Geocaching leider nicht so besonders viel, weil man die Koordinaten ja immer vorgekaut bekommt und sie schlicht ins Gerät eingibt.

 
Wer kommt zu dir in einen GPS Orientierungskurs? Wozu kann ich einen solchen Kurs brauchen, was lernt man da?
Zu mir kommen Leute, die gerne mit ihrem GPS-Gerät wandern gehen wollen. Viele davon kommen mit der Anleitung des Geräts allein nicht zurecht und dann komme ich zum Einsatz. In meinem Kurs lernen die Leute, wie sie selbstständig Koordinaten eines von ihnen ausgesuchten Ziels eingeben können, sie bestimmen die Koordinaten anhand ihres Zielpunktes also selbst. In Kombination mit Wanderkarte und Kompass kann man sich dann einen Weg von A nach B zusammensuchen, denn natürlich kann ich nicht einfach den Angaben des GPS blind nachlaufen, sonst geht’s einmal quer durch die Brombeersträucher und den Abhang hinunter. Die Kombination von GPS-Gerät und Karte ist sehr wichtig. Im Prinzip lernen die Leute bei mir, wie sie beim Wandern ohne Umwege an das Ziel kommen, das sie sich davor selbst gesetzt haben. Allerdings dauert es schon eine Weile, bis man mit einem GPS-Gerät richtig umgehen kann, aber nach einem Tag Kurs bei mir verirrt man sich zumindest mal nicht mehr. Die Geschlechteraufteilung in meinen Kursen ist übrigens ziemlich ungleich verteilt, im Normalfall sind zwei Drittel männlich und die Frauen in der Unterzahl. Aber wenn mehrere Frauen in einem Kurs sind, dann rotten sie sich ganz schnell zusammen und zeigen den Männern, wo der Hammer hängt, das ist ziemlich witzig anzuschauen.
 
Welches GPS-Gerät ist zur Zeit dein persönlicher Favorit und warum?
Die Garmin GPS MAP 62S ist für mich gerade absolut unschlagbar, das haben wir natürlich auch bei uns in der Wanderabteilung. Zum einen ist es groß genug, um auch mit Handschuhen bedient zu werden, was insbesondere bei kaltem Wetter von wirklich großem Vorteil ist. Absolut überzeugend finde ich auch den Signal-Empfang in jeder Ausrichtung des Gehäuses. Außerdem ist die Kartendarstellung selbst bei den ungünstigsten Lichtverhältnissen brillant. Der dankbarste Einsatz erfolgte am Donnersberg in der Nordpfalz, im Winter bei einer GPS-Kursführung im Nebel bei 10 Meter Sichtweite, – 5 Grad Kälte und Schneetreiben im Gegenwind, im weglosen Gelände! Danach hatten meine Kursteilnehmer das absolute Vertrauen in die GPS-Geräte gewonnen!
 
Wann findet der nächste GPS-Orientierungskurs statt?
Mein nächster Kurs wird voraussichtlich wieder im März 2012 stattfinden. Anmelden kann man sich direkt bei uns in der Outdoorabteilung bei engelhorn sports in Mannheim. Die Kosten für den Kurs hängen davon ab, wo man das GPS-Gerät gekauft hat. Wer das Gerät bei uns gekauft hat, bezahlt 30 €, bei einem „fremd“ gekauften GPS-Gerät belaufen sich die Kursgebühren auf 60 €. Natürlich sind bei dem Spaß eine zünftige Brotzeit und Getränke enthalten, schließlich sollen die Teilnehmer auch bei Kräften bleiben.
 
Wenn du mit deiner Frau im Auto unterwegs bist und den Weg nicht findest, fragst du dann einen Passanten nach dem Weg?
Also eigentlich habe ich die meisten Strecken ja eh schon im Kopf, weil ich sie mir davor angeschaut habe. Aber wenn, dann befrage ich natürlich mein GPS, das ist ganz klar.
 
Was bedeutet „sport up your life.“ für dich?
Ich bewege mich, wo ich kann. Ich benutze keine Straßenbahn, ich laufe lieber zu Fuß. Auch wenn ich hier bei uns im Haus unterwegs bin, benutze ich immer das Treppenhaus, mich sieht man nie im Aufzug oder auf der Rolltreppe. Um in Bewegung und fit zu bleiben, muss man nicht ins Sportstudio, man kann den Sport ganz einfach ins alltägliche Leben integrieren. Und genau das mache ich.

GPS und Geocaching

Wanderschuhe nach Maß

Wanderschuhe müssen perfekt sitzen, sonst wird man auf den langen Touren die wichtigsten Begleiter für jede Wanertour ganz schnell verfluchen. Doch bleibt hier für so manch einen Wanderfan der Wunsch nur Vater des Gedankes. Vorne ist der Schuh zu eng, hinten zu weit und überhaupt: irgendeinen Makel findet man eigentlich immer. Wanderschuhe nach Maß sind hierfür die Lösung.
Individuelle Anpassung
Von dieser exklusiven Leistung können nun auch Kunden von engelhorn sports profitieren. Engelhorn macht es möglich auch für Kunden mit speziellen Fußdeformationen einen individuell auf den Fuß des Kunden angepassten Schuh/Wanderschuh produzieren zu lassen. Die Firma Hanwag bietet dabei als erster deutscher Hersteller individuell angepasste Trekkingschuhe an und lässt diese im oberbayerischen Vierkirchen produziert.
Warum macht man es?
Es gibt 3 wichtige Gründe, um einen Wanderschuh nach Maß anfertigen zu lassen. Da wäre zum einen die individuelle Passform. Die Firma Hanwag hat sich für die Herstellung eines Trekkingschuhs nach Maß entschieden, um wirklich jedem Kunden einen perfekt sitzenden Schuh zu bieten. Als Vorbild dient hierbei ein perfekt sitzender Anzug. Es ist das Ziel, einen Schuh zu schustern, der wie ein maßgeschneiderter Anzug perfekt sitzen soll.
Ein weiterer wichiger Grund sind die verschiedene Fußgrößen der Sportler. So können zwei ungleiche Füße, die sich sowohl von der Länge, als auch von der Breite unterscheiden, die Suche nach einem passenden Wanderschuh zu einer schier endlosen Suche werden lassen. Viele von uns haben sicher schon einmal das Phänomen erlebt, dass der linke Schuh perfekt sitzt, während der andere doch irgendwie ein bisschen mehr drückt. Mit einem Wanderschuh nach Maß wird dieses Problem gelöst.
Doch nicht nur unterschiedliche Fußgrößen, auch unterschiedliche Fußformen fallen in diese Kategorie. Ebenso wie unterschiedliche Fußgrößen zählen Fußformen, die stark von der Norm des Durchschnittsfußes abweichen, zu den häufigsten Gründen, die für eine Maßfertigung sprechen. Aufgrund der anatomischen Besonderheiten gibt es Fußtypen, die einfach nicht in die Normen passen, nach denen die Schuhhersteller ihre Schuhe produzieren. Zu hohe oder zu schmale Füße sind nur 2 Varianten, die es den Kunden schwierig machen, einen passenden Schuh zu finden.
Was bringt es?
Mit Schuhen nach Maß können Schmerzen und Kompromisse für immer verschwinden. Es muss kein Schuh gekauft werden, der nicht optimal sitzt, nur weil die Auswahl zu gering ist. Wir alle wissen: Schmerzen an den Füßen während einer langen Wanderung können eine nicht wünschenswerte Kombination sein.
Wo gibt es diese Schuhe und wie funktioniert die Fertigung?
Engelhornsports bietet den Service des Scans an, um den passenden Schuh für Kunden mit speziellen Füßen zu finden. Die Fertigung nach Maß läuft dabei nach folgendem Schema ab:
1. Scan des Fußes: mit einem 3D Scanner wird der Fuß gemessen. Die verschiedenen Maße werden dann an Hanwag geschickt.
2. Fertigung der Leisten. mit Hilfe eines Computer Programms fertigt Hanwag für jeden Kunden die individuellen Leisten der beiden Füße an.
3. Herstellung der Maßschuh: die Produktion findet ausschließlich in Deutschland statt. Im oberbayerischen Vierkirchen wird der Schuh nach ca. 6-8 Wochen an uns verschickt und der Schuh ist bereit zum Tragen.
4. Persönliche Leisten: die einzelnen Daten werden bei Hanwag verwahrt und stehen für weitere Einsätze bereit. Die Aufbewahrung bedeutet ein kostengünstigeres Verfahren, da der Scan und die erneute Fertigung der Leisten bei derProduktion eines weiteren Schuhs entfallen.
Seid ihr neugierig geworden? Bei engelhorn sports bieten wir derzeit zweit Modelle für die Maßfertigung an: zum einen das Modell Renzi der Kategorie AB und das Modell Stryn aus der Kategorie BC. Dabei kann man jeweils dann noch auswählen, ob der Schuh aus Gore Tex oder Vollleder bestehen soll. Die Preise beginnen ab 1029,90€.
http://www.meindl.de/deutsch/service/service_3.html
Preise beginnen ab 1029,90 €.
 
Bilder: Helen Vatter, engelhorn sports

Wanderschuhe nach Maß

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