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How To: Hunter Boots reinigen

Hunter Boots – die Gummistiefel der etwas anderen Art.

Extravagant mit feinen Details, kultig und absolut fashionable. Wer glücklicher Besitzer von Hunter Boots ist, gibt die Schätzchen nie wieder her. Die Boots sind aus natürlichem Kautschuk gefertigt, wasserdicht und schützen damit vor Wind und Wetter optimal.

Insbesondere auf Festivals sind sie DER Begleiter aller Fashiongirls. Aber wie sehen die armen Teile danach aus? In Schlamm gebadet, bedürfen sie super viel Pflege. Damit eure Boots auch weiterhin in edlem Glanz erstrahlen, hier ein paar Pflegetipps. Los geht’s!

Problem 1: An manchen Stellen der Stiefel bildet sich gelegentlich ein weißlicher, pudriger Film. Das liegt daran, dass sich unlösliche Partikel an der Oberfläche abgesetzt haben. Keine Panik!

Lösung: Diese Stellen können mit dem Hunter Kautschuk Buffer im Nu entfernt werden. Zusätzlich empfehlen wir ein mit Silikon beschichtetes Schwämmchen, das die Materialqualität der Hunters vollständig erhält… damit der Stiefel auch nach häufigem Tragen immer noch super aussieht.

Problem 2: Wo verstaue ich meine Hunter am besten?

Lösung: Idealerweise ein dunkler, trockener und kühler Raum. Deine Stiefel sollten weder direktem Tages- noch Kunstlicht ausgesetzt sein.

Good to know: Der Stiefel wird aus 28 Einzelteilen in Handarbeit zusammengesetzt und in Form gepresst.

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How to: Daunenjacken richtig pflegen

Bei dem Thema Pflege von Daunenjacken und -westen muss ich erst mal ein wenig ausholen, denn wahrscheinlich seid ihr schon drauf und dran eure dicke Kleidung in den Winterschlaf zu schicken, weil ihr genug von der kalten Jahreszeit habt. Aber genau bei der richtigen Aufbewahrung fängt die Pflege von Daunen eigentlich schon an! Achtet beim Verstauen unbedingt darauf, die sorgfältig gereinigten Jacken und Westen nicht zu stark zu drücken, straff aufzurollen oder mehrfach zusammenzufalten. 

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Richtig waschen & Co: Das Pflegelexikon

Damit ihr lange Freude an eurer Kleidung habt, benötigt sie beim Waschen, Trocknen oder Bügeln besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Zuallererst lest ihr daher am besten immer die Pflegeinformationen auf dem kleinen Etikett auf der Stoffinnenseite.

Während Baumwolle recht pflegeleicht ist und sich daher leicht richtig waschen lässt, lohnen sich bei anderen Naturfasern wie Wolle, Daunen oder Seide spezielle Waschmittel. Denn Universal- oder Colorwaschmittel enthalten Enzyme und können zum Beispiel die Eiweißverbindungen von Wollfasern, die ähnlich wie das menschliche Haar aufgebaut sind, zerstören.

Heizungswärme oder direkte Sonneneinstrahlung vertragen sich genauso wenig mit wertvollen Stoffen. Empfindliche oder schwere Materialien trocknet man am besten liegend – so bleiben sie schön in Form.

Shirts mit aufwendigen Applikationen oder Drucken sollten vor dem Bügeln auf links gedreht werden. Spart die Applikation so weit es geht aus oder legt ein feuchtes Tuch zwischen Bügeleisen und Stoff, damit Farben und Material nicht durch die Hitze gelöst werden.

Tipp: Nutze heißen Dampf zum Entknittern.

Hänge das Kleidungsstück während du duschst oder badest glatt auf einen Bügel im Badezimmer auf. Die professionelle Alternative ist ein Steamer. Diese Dampfglätter gibt es für zu Hause oder auch kompakt für die Reise.

Richtig waschen und pflegen: Wolle

Wolle ist besonders atmungsaktiv und wegen seiner speziellen Eigenschaften ein idealer Begleiter für kältere Tage. Das Pflegeetikett zeigt, ob sich der Pullover für die Maschine eignet oder doch eher mit der Hand gewaschen werden sollte.

Richtig waschen per Hand: Dafür drehst du den Pullover zunächst auf links. Löse das Wollwaschmittel in lauwarmem Wasser (maximal 30 Grad Celsius) auf und wasche die Kleidung vorsichtig durch. Anschließend mit kaltem Wasser ausspülen, den Pullover vorsichtig zwischen zwei Handtüchern ausdrücken und zum Trocknen hinlegen. Vermeide es, die Wolle beim Waschen zu rubbeln, auszuwringen oder zu stark zu schleudern. Das gilt auch für zu große Hitze durch Bügeln.

Ähnlich wie beim falschen Waschmittel können Wollfasern nach heißem Bügeln Belastungen schlechter standhalten: Sie verfilzen und verlieren ihre Struktur.

Richtig waschen und pflegen: Seide

Seide ist ein edles Material, das aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen wird. Um Seide richtig zu waschen, sortiere die Kleidungsstücke nach Farben, denn Seide „blutet“ leicht aus. Nimm für die Handwäsche lauwarmes Wasser (maximal 30 Grad Celsius) und Fein- oder spezielles Seidenwaschmittel. Auch hier gilt: kein Reiben, Wringen oder Schrubben!

Du kannst Seide entweder aufhängen oder im Liegen trocknen.

Vermeide beim Bügeln auch hier zu große Hitze. Die Seide sollte noch leicht feucht sein und auf links gedreht werden.

Richtig waschen und pflegen: Daunenjacken

Daunenjacken isolieren Wärme perfekt und sind trotzdem leicht. Naturdaunen von Enten oder Gänsen bilden durch ihre buschige Struktur kleine Zwischenräume, in denen sich Luft sammelt und Wärme speichert. Damit die Struktur erhalten bleibt, gib beim Waschen und Trocknen zwei bis drei Tennisbälle oder spezielle Pflegekugeln mit in die Trommel. Diese klopfen die Daunen ständig durch und verhindern so Klumpenbildung. Wer keinen Trockner hat, der sollte die Jacke ordentlich durchschütteln, aufhängen und zwischendurch immer mal wieder ausklopfen.

Hemden richtig bügeln

  1. Hemd anfeuchten und zunächst die Innen-, dann die Außenseite des Kragens bügeln, jeweils von den Spitzen aus nach innen.
  2. Entsprechend bei den Manschetten vorgehen: erst die Innen-, dann die  Außenseite bügeln.
  3. Ärmel an der Naht ausrichten, in der Mitte ansetzen und von innen nach außen bügeln, die Kanten erst am Schluss, zunächst Vorder- dann Rückseite.
  4. Nutze die spezielle Form des Bügelbretts und richte das Hemd danach aus. Bügle zunächst  die Schulterpartie, dann Vorder- und  Rückseite des Hemdes vom Kragen aus zum Saum.
  5. Knopfleiste von innen bügeln und falls nötig die Knöpfe von außen umfahren.
  6. Knöpfe schließen und das Hemd auf einem Bügel auskühlen lassen.

Die häufigsten Waschsymbole

  1. Handwäsche, bei maximal 30 Grad Celsius. Viele Maschinen haben inzwischen auch ein spezielles Handwaschprogramm.
  2. Schonwaschgang, zum Beispiel Pflegeleicht- oder Feinwaschprogramm bis 30 Grad Celsius. Ein Bottich ohne Unterstrich steht für Normal-, ein doppelter oder unterbrochener Balken für Spezial-Schonwaschgang.
  3. Nicht waschen. Bringe das Kleidungsstück am besten in die Reinigung.
  4. Trocknen bei niedriger Temperatur. Je mehr Punkte, desto höher die Temperatur.
  5. Nicht im Trockner trocknen.
  6. Bügeln bei niedriger Temperatur. Auch hier gilt: Je mehr Punkte, desto höher darf die Temperatur sein.
  7. Nicht bügeln.

Bild ganz oben: IStock

Bild darunter: Thinkstock

Rahmengenähte Schuhe richtig pflegen

Wer hat nicht schon den Spruch gehört: „Kleider machen Leute“? Ich möchte das Motto noch ergänzen und behaupten, dass die Schuhe das Erscheinungsbild mehr prägen, als jedes andere Detail der Kleidung. Selbst wer viel Wert auf sein Aussehen legt, zerstört den Eindruck mit billigen, ungepflegten Schuhen. Qualität hat zwar wie so oft ihren Preis, aber ein Paar rahmengenähte Schuhe hat einige entscheidende Vorteile. Bei richtiger Pflege und gelegentlicher fachmännischer Reparatur sind Rahmenschuhe jahrzehntelang haltbar – da kann man getrost so manchen teuren Schuhkauf überspringen. Aber was gibt es bei den guten Stücken zu beachten und wie behandelt man sie richtig?

Zunächst mal Grundsätzliches für ein langes, unbeschadetes Schuhleben:

  1. Immer einen Schuhlöffel beim Anziehen benutzen, damit die Fersenkappe nicht unnötig belastet wird. Wer unterwegs ist und keinen Schuhanzieher parat hat, kann sich z. B. mit dem Ende seines Gürtels behelfen.
  2. Schnürsenkel weit öffnen, um den Schuh an- oder auszuziehen.
  3. Immer (!) Socken tragen. Wer im Sommer auf Frischluft an den Knöcheln Wert legt, kann sich passende Füßlinge besorgen.
  4. Bei notwendigen Reparaturen unbedingt einen erfahrenen Schuhmacher konsultieren.
  5. Täglich die Schuhe wechseln, weil vom Fuss Feuchtigkeit aufgenommen wird. Nach einem Tag Tragen mindestens einen Tag warten, damit der Schuh vollständig austrocknen kann.
  6. In Bestform bleiben die Schuhe, wenn man nach jedem Tragen und während einer längeren Ruhepause einen passenden Schuhspanner einlegt.
  7. Sehr nass gewordene Schuhe nur bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Wenn’s ganz schlimm ist, zusätzlich mit Zeitungspapier ausstopfen. Unbedingt vermeiden sollte man warme Heizkörper oder direktes Sonnenlicht, weil das Leder dadurch hart und brüchig wird. Damit auch die Sohle gut trocknet, die Schuhe leicht schräg stellen.
  8. Schuhe müssen regelmäßig gepflegt werden. Dazu braucht man aber nicht eine ganze Garnison an Schuhputzmitteln. Einige ausgesuchte Produkte wie z.B. von Solitaire reichen vollkommen aus.

Jetzt wird es ernst: Schuhpflege

Ob eleganter Schnürschuh von Dieter Kuckelkorn oder derber „Maronibrater“ von Ludwig Reiter – grundsätzlich sollte jeder Schuh schon vor dem ersten Tragen mit einem Pflegemittel behandelt und imprägniert werden.

Pflegemittel: Weniger ist mehr

Die meisten Herrenschuhe aus Glattleder wie der knöchelhohe Schnürstiefel von Dieter Kuckelkorn vertragen eine gute Wachspflege aus der Dose. Eine flüssige Ledermilch ist für sehr feine Leder geeignet, wie z. B. die edlen Stiefeletten von Santoni. Mit Lederfett kann man besonders derbes Leder behandeln, das eine intensive Pflege nötig hat. Für Ledersohlen gibt es eine spezielle Pflege, die man mit einem Lappen oder Pinsel aufträgt und einige Stunden trocknen lässt. Für Wildleder eignet sich das Pflegeset von UGG, mit wasser- und schmutzabweisender Imprägnierung sowie Cleaner & Conditioner. Bei allen Schuhpflegemitteln gilt, dass man sie gleichmäßig und sparsam verwenden sollte.

Schuhe im Bild: Schnürstiefel von Dieter Kuckelkorn, Stiefel von Ludwig Reiter, Schnürschuhe von Alden

Auftragen und Polieren

Schmutz und Staub muss in jedem Fall vorher entfernt werden. Das Auftragen erfolgt – je nach Produkt – mit einem weichen Tuch oder einer Auftragbürste. 
Besonders eine (dünn aufgetragene!) Wachspflege sollte einige Stunden ins Leder einziehen können. Danach poliert man die Oberfläche kräftig mit einer Glanzbürste. Schuhe aus Veloursleder wie z.B. die Schnürstiefel von Alden benötigen ein Imprägnierspray. Die sauberen Schuhe im Abstand von ca. 30 cm einsprühen und kurze Zeit trocknen lassen. Danach das Leder mit einer Wildlederbürste aufrauhen und dabei immer in eine Richtung arbeiten.

Schuhwäsche

Ein normales Glattleder verträgt auch eine Grundreinigung mit Wasser und einer speziellen Lederseife. Dafür tränkt man einen Schwamm mit Wasser und nimmt etwas Seife auf. Dann das Leder sanft damit einreiben, bis es schäumt. Mit einem sauberen Schwamm nachreinigen und darauf achten, dass das Leder gleichmäßig feucht wird, damit keine Ränder entstehen. Nach dem Waschen die Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen und bei Bedarf das Papier mehrmals auswechseln, bis alles restlos trocken ist. Nach der Reinigungsaktion die Schuhe mit der passenden Lederpflege behandeln und polieren.

Schuhe im Titelbild: Dieter Kuckelkorn

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