Schlagwort: Romantik

Paris Fashion Week F/W 2016 - Street Style

Très chic zum EM-Start: Erwecke die Französin in dir!

Sie haben es, das gewisse „Je ne sais quoi“: Ein geheimnisvoller Mythos rankt sich seit jeher um den unvergleichlich eleganten Stil der Französinnen: Ist es das Wissen um die perfekte Kombination? Das nötige Kleingeld für teure Designer-Teile? Oder ist es ihnen einfach in die Wiege gelegt worden? Das Erfolgsrezept der Stil-Ikonen klingt dabei so simpel: Einfach Unwichtiges weglassen, auf Klassiker setzen und eine lässige Attitüde annehmen. Hm. So weit, so gut.

So idiotensicher dieser Leitfaden klingt, so sehr scheitert es oft an der Umsetzung. Dabei klingt es wie der Schlüssel zum Glück: Wer möchte nicht wunderschön aussehen und dabei so wirken, als ob er sich morgens mal eben was übergeworfen hat? Sehr erstrebenswert, dieser Look, der eben perfekt unperfekt ist – die Königsklasse des Stylings.

Wir lassen euch teilhaben am Mythos der französischen Frau und zeigen euch drei verschiedene Looks, in denen ihr die EM-Gastgeberinnen schulterzuckend ins Abseits stellt!

1. La Parisienne: Mondän durch die Modehauptstadt

Da von den Straßen Paris‘ dieser unaufgeregt feminine, wie nebenbei sexy, versehentlich glamouröse Chic weht, orientieren wir uns zunächst an diesem Look. Ist ein Look zu perfekt, bekommen unsere europäischen Nachbarinnen schnell Kopfweh: „La Parisienne“ liebt Stilbrüche, setzt dabei aber auf Understatement. Anstatt den Regeln des typischen Chics folgen, kreiert sie ihren eigenen Stil, der einen Spagat zwischen Feminismus und Feminität schlägt: Toughe Coulottes kombiniert sie mit filigranen Heels, verrucht-verführerische Spitze wird durch hippieske Romantik-Blusen gebrochen. Hier gilt ganz klar das Prinzip „weniger ist mehr“, um nichts von der mühelos-eleganten Aura einzubüßen.

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Colour-Block-Shirt von René Lezard, nude Culotte von Strenesse, Riemchen-Heels von Dorothee Schumacher, weiße cropped Bluse von Msgm, schwarzer Midirock von Dorothee Schumacher, Sandaletten von Dorothee Schumacher, weiße Hippiebluse von Zadig & Voltaire, flared Spitzen-Hose von, Kitten-Heels von Peter Kaiser

Noch ein Credo – nie für Mode leiden: Französinnen sieht man übrigens selten mit Mega-Hacken – schließlich verträgt sich Stolpern und ungelenk-storchig Herumstaksen nicht mit ihrer grazil-mysteriösen Aura. Stattdessen greift Frau häufiger zu Kittenheels oder Flats, in denen sie dennoch jeden Gang beinahe beiläufig zum Laufsteg macht.

2. Laissez-faire an der Côte d’Azur: Sportiv-Elegant am Strand

Wenn die stilbewusste Französin an der Strandpromenade spazieren geht, wird man sie wohl nicht mit labbrigem Tanktop und Mikro-Hotpants antreffen – stattdessen stehen luftige Palazzohosen, edle Tunikas oder puristische Midiröcke auf dem Programm. Wildkombinierte Muster sind verpönt, lieber setzt man auf ein auffälliges Keypiece, das harmonisch in das Outfit eingebettet wird. Ein cleaner Look aus dezenten Farben, der mit seiner Nonchalance-Attitüde sowohl elegant als auch lässig wirkt.

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Cropped Pullover von HUGO, gestreifte Palazzohose von Marella, Bast-Wedges von Kanna, gemustertes Kleid von Ivi, Zehensandaletten von Tommy Hilfiger, Hängerchen von Review, Midirock von Dorothee Schumacher, Espadrilles von Pimientos

 

3. Luft- und (Land)liebe: Charmant im Hinterland

Der typische, urfranzösische Look, wie wir ihn im Kopf haben und aus diversen Filmen kennen, kommt aus dem ländlichen Bereich und kann beispielweise aus Millefleur-Mustern, Volants und Spitze, gern auch in Kombination mit groberem Zopfmuster-Strick, bestehen. Der charakteristisch feminine Touch wird durch ein gemütlich-nostalgisches Flair mit einem Hauch Romantik erreicht, ohne dabei jedoch zu rustikal zu wirken.

Auch hier ist die Balance alles: Mädchenhafte Spitzendetails werden durch lässige oder kernige Elemente gebrochen, wodurch ein sehr entspannter Look kreiert wird. Die Nichtromantiker unter uns können hier auf eine modernere Variante aus flared Jeans und T-Shirt in angesagten Breton-Streifen zurückgreifen, dessen sommerlich-frische Leichtigkeit mit schweren Clogs geerdet wird.

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Asymmetrisches Breton-Shirt von Max Mara, flared Jeans von 7 for all mankind, Leder-Clogs von Steffen Schraut, Strick-Cardigan von Theory, ausgestelltes Kleid von Theory, Schnür-Ballerinas von Kennel & Schmenger, Fransen-Blazer von NVSCO 2107, Hippie-Rock von Zadig & Voltaire, Espadrilles-Wedges von Unisa

Bild oben: Wenn Images

Blütezeit für Pastell: Die Trendfarben 2016 „Rose Quarz“ und „Serenity“

Pastell me your secret – Pantone enthüllt die Trendfarben 2016! Das amerikanische Unternehmen gibt mit seinem „Fashion Colour Report“ jährlich aufs Neue modisch den (Farb-)Ton an. Nun wurden die Candy Colours Babyblau und Rosa in den Olymp der Trendfarben erhoben: Sie vermitteln zarte Aussichten und stehen mit ihrem zierlich-kindlichen Charme in deutlichem Kontrast zu ihrem dunklen, gedeckten Vorgänger „Marsala“.

Diese Entscheidung wird im Hause Pantone folgendermaßen begründet:

„Nachdem immer mehr Konsumenten nach Achtsamkeit und Entspannung als Gegenpol zum Stress des modernen Lebens suchen, rücken warme Farben in den Vordergrund, die psychologisch unserer Sehnsucht nach Ruhe und Sicherheit entsprechen.“

Die dezenten, harmonischen Töne bringen positive Konnotationen mit sich, nach denen wir uns in der immer chaotischer werdenden Welt sehnen, und kommunizieren somit gesellschaftliche Strömungen.

Die klangvollen Namensvarianten „Rose Quartz“ und „Serenity“ verleihen den ursprünglich geschlechterabgrenzenden Farben einen luxuriösen, sophisticated Charme. Somit sollen sie – besonders in Kombination – künftig das modische „Gender-bending“ erleichtern und ein Statement in Sachen Gleichberechtigung setzen.

1. Rose Quartz

Der warme Roséton, der einen pudrigen Hauch ins Altrosa nuanciert und nicht schrill oder barbie-like, sondern gelassen und erwachsen wirkt, stellt optisch und namentlich eine Analogie zu dem edel glänzenden Heil- und Halbedelstein Rosenquarz dar, der wiederum für Sensibilität und Romantik sorgen soll (und das kann ja nicht schaden!).

2. Serenity

Die Namensgebung „Serenity“ (=Gelassenheit) ist auch hier nicht willkürlich und spiegelt die frische, friedliche Ausgeglichenheit des Farbtons wider. In seinem Anklang an das typisch jungenhafte Babyblau werden traditionelle Denkweisen durchaus auf die Probe gestellt, dennoch sieht Serenity in seiner Schattierung anspruchsvoll und nicht nach Kinderzimmer aus.

3. Mix & Match

Romantiker an die Front: Mit diesen luftigen Pastelltönen lassen Freunde zarter Nuancen eine Spur Träumerei und innere Ruhe in den tristen Alltag fließen. Die Balance zwischen der Wärme des Rosatons und der Ruhe des kühleren Blaus sorgt insbesondere in Kombination beider Töne für eine harmonische Optik und lässt die Geschlechtergrenzen verschwimmen.

4. Kontrastspiel

Wem das dennoch zu sehr in Richtung Girly-Look geht, kann eine der beiden Farben mit neutralen Tönen, wie zum Beispiel grau, taupe oder nude ausgleichen. Kühle Metallic- und Silbertöne bei den Accessoires verleihen den Farben ein modernes Finish und bringen sie zum Leuchten, während markante Korall-Töne den Rosé-Ton dynamisch akzentuieren.

Also, Mädels, bringt frischen Wind in eure Garderobe, denn jetzt heißt es: Copy & paste(ll)!

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