Schlagwort: Schneeschuhwandern

Schneeschuhwandern auf der Seiser Alm – Zwei Tourentipps

Die Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas. Sanfte Almwiesen und Hütten umgeben von den schroffen Felszacken des Schlern, Langkofels und des Rosengartenmassivs ergeben ein faszinierendes Panorama. Wer alpines Schneeschuhwandern ausprobieren möchte, ist hier richtig. Die Routen bewegen sich zwischen 300 und 500 Höhenmetern und sind allesamt für Anfänger und Genießer geeignet, und haben trotzdem durch die Umgebung viel alpines Flair. Allerdings muss man dazusagen, dass die Seiser Alm mit zahlreichen Liften und Pisten erschlossen ist, und vor allem um den Ort Compatsch herum sucht man vergeblich die schöne Einsamkeit der Berge. Man muss schon einige Pisten und Winterwanderwege überqueren, bevor man in höhere Gefilde Richtung der Rosszähne und des Rosengartens dann den Bereich der Lifte verlässt. Darauf sollte man sich gefasst machen.

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Auf großen Sohlen – Entdeckt den Schneeschuh für euch

 Die strahlend weiße Schneedecke knirscht sanft unter den Schuhen, während die schneebehangenen Baumwipfel in der Sonne glitzern. Schneeschuhe entführen dich aus dem Alltagsstress mitten hinein in die weiße Pracht. Doch davor hast du die Qual der Wahl. Welches Modell soll ich wählen? Und was packe ich eigentlich ein? Philipp Hannemann, Verkaufsberater bei engelhorn sports erklärt dir, welcher Schneeschuh zu dir passt. Auf zum Schneeschuhwandern!

Ganz Allgemein

Egal ob Jung oder Alt, grundsätzlich kann jeder sofort mit dem Schneeschuhlaufen beginnen. Jeder der gehen kann, kommt auch ohne Probleme mit Schneeschuhen voran. Bereits ab einer Schneehöhe von ca. 30cm ist es sinnvoll, Schneeschuhe zu verwenden.

Durch die größere Auflagefläche sinkt man weniger ein und kommt so kraftsparender im tief verschneiten Gelände voran. Auch auf vereisten oder hart verharschten Flächen geben sie durch die unten liegenden Steigzacken mehr Halt und sorgen so für erheblich mehr Sicherheit beim Laufen.

Wofür brauchst du Schneeschuhe?

Vor einer Kaufentscheidung solltest du dein Ziel definieren. Möchte ich mit Familie und Freunden winterwandern? Einen Gipfel in den Alpen besteigen? Sie als Aufstiegshilfe beim Snowboarden verwenden? 

Bei einer mehrtägigen Tour durch Nordskandinavien wirst du dich auf deine Schneeschuhe absolut verlassen müssen und so ein robustes und leichtes Modell wählen. Andererseits wirst du bei einer Wanderung mit Einkehrmöglichkeit kein expeditionstaugliches Topmodell brauchen.

Der Aufbau des Schneeschuhs

Viele Rahmen wie die Modelle von TUBBS® und MSR® bestehen aus hochwertigen Aluminium, welches aus der Luftfahrtindustrie stammt. Wichtig für gute Traktion ist hier, dass die Harscheisen ausreichend unter dem Rahmen hervorstehen. Bei MSR® besitzt der Rahmen selbst eine aggressive Profilierung, was den Schneeschuh äußerst leicht und flexibel macht. Diese Flexibilität ist beim Traversieren und in unebenem Gelände besonders wichtig, da hier enorme ungleichmäßige Kräfte auf den Schneeschuh einwirken. 

Andere Hersteller setzen beim gesamten Deck auf kältefeste und sehr robuste Hartkunststoffe. Dieses Material ist preisgünstiger, aber auch etwas schwerer. Zwar ist das Bruchrisiko solch eines Rahmens äußerst gering, sollte es aber nach einer langen Lebensdauer doch einmal brechen, ist der  Schneeschuh nicht mehr reparabel.

Achte darauf, dass die Schneeschuhe eine ausklappbare Steighilfe besitzen. Das ist ein stabiler Drahtbügel, der die Ferse in einen höheren Winkel setzt und so deine Waden in steilen Anstiegen entlastet.

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Von Lance zu Ben – Sport mit dem Hund

Viele meiner guten Freunde nennen mich Lance. Dieser Spitzname stammt noch aus der Zeit, in der ich außer Mountainbiken und Marathon-Training nicht viel anderes im Kopf hatte. Gewisse Ähnlichkeiten mit einem bekannten US-Radfahrer waren nicht abzustreiten… Im Laufe der letzten Jahre haben aber zum Glück noch ein paar andere Dinge Platz in meinem Leben gefunden. Meine Kollegen bei engelhorn in der e-Commerce Abteilung nennen mich schlicht Michael. Zuhause bin ich der Papa und das Herrchen bzw. der „Dosenöffner“ für unseren Labi-Hund Ben.
Outdoor-Sport ist für mich neben meiner Familie so ziemlich das Wichtigste. Ob Mountainbiken, Sport-Klettern, Klettersteige, Bergtouren oder im Winter Snowboarden und Schneeschuhwandern… so wirklich zuhause bin ich in meiner Freizeit selten. Nicht zuletzt, da unser Hund ja auch gefordert werden will, wobei ich an dieser Stelle anmerken muss, dass sich mein Freizeitverhalten auf Grund meiner zwei kleinen Kinder drastisch verändert hat. Alpencross per Bike oder Dolomiten-Cross per Pedes, tagelang Klettersteig-Routen in den Brenta-Dolomiten verfolgen oder irgendwelche Boulder in der Pfalz testen – alles Dinge und Touren auf die ich derzeit verzichten muss.
In den vergangenen zwei Jahren habe ich dafür sehr viel Zeit mit meinem Hund verbracht. Bei Ben (inzwischen sechs Jahre alt) haben wir sehr viel Wert auf eine gute Erziehung und Gehorsam gelegt. Er genießt neben der klassischen Begleithundeprüfung eine Ausbildung zum Therapiebegleithund. Als Folge dieser Ausbildung durfte er sich dann auch Schulhund nennen und begleitete meine Frau, die an einer Sehbehinderten-Schule in Mannheim unterrichtet, in die Schule und war dort Klassenliebling.
Durch meine Leidenschaft zu den Bergen, habe ich ihn – wann immer möglich – mit auf Wanderungen und Touren genommen und mit der Zeit wurde er auch richtig bergfest. Unsere gemeinsamen Highlights waren dabei eine einwöchige Alpenüberquerung von Innsbruck zum Brenner See und die Besteigung der Tschaggunser Mittagsspitze (2168m) im Montafon im vergangenen Sommer. Der Gipfel war zwar nicht besonders hoch, aber aufgrund der Kletterpassagen im letzten Teil und mit einem Hund in dieser Größe und Gewichtsklasse (ca. 26kg) durchaus eine Herausforderung. Die wirkliche Schwierigkeit war dabei aber nicht der Aufstieg, sondern – wie so oft – das Wiederhinuntergelangen, was nach getaner Arbeit allerdings für wirkliche Glücksgefühle sorgte.
Im Alltag gehe ich mit Ben oft im Käfertaler Wald joggen, um uns für unsere Wettkämpfe im Turnierhundesport fit zu halten. Wir üben den s. g. Vierkampf 2 aus, bestehend aus einer Gehorsams-Prüfung und 3 Laufdisziplinen mit Hindernissen, die der Hund überspringen muss. Gewertet wird nach Zeit und Fehlerpunkten.
Bei den südwest-deutschen und Kreismeisterschaften hat sich das viele Training bereits bemerkbar gemacht und wir konnten dort schon einige Topplatzierungen erreichen. Unser großes Ziel für dieses Jahr, bei der Deutschen Meisterschaft Ende August in Weeze am Niederrhein einen vorderen Platz zu erreichen, haben wir leider nicht ganz geschafft … und das trotz Trainings bei Wind und Wetter und jeder erdenklichen Gemütslage.“
Natürlich war das Teilnehmerfeld sehr stark, jedoch glaube ich, dass wir mit ein bisschen mehr Routine und weniger Nervosität einige Fehler hätten vermeiden können und weiter vorne gelandet wären.
Neben der Wettkampfvorbereitung helfen mir die Waldausflüge mit Ben allerdings auch beim Ausblenden der Bürohektik und beim Abschalten. Dabei ist es uns gleich, welche Jahreszeit und welches Wetter herrscht, denn auch oder gerade bei Regen kommt eine ganz besondere Stimmung im Wald auf.
Mein großes Zukunftsziel ist der Appalachian Trail in den USA. Der Trail gehört dabei mit 3.500km zu den längsten Fernwanderwegen der Welt und führt vom Springer Mountain in Georgia bis zum Mount Katahdin in Maine … diesen Trail einmal mit Ben zu laufen – das ist mein Traum.

Von Lance zu Ben – Sport mit dem Hund
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